Dienstag, 20. Februar 2018
Solidaritätsanzeige

In jüngster Zeit nehmen Alarmrufe der Freunde der Kapitalherrschaft über die angebliche Bedrohung unserer Lebensweise durch den chinesischen Kommunismus zu. Sigmar Gabriel versuchte vergeblich in allerletzter Minute, die Übernahme der Roboterfirma Kuka durch chinesische Investoren zu verhindern und mahnte bei der EU Abwehrpläne gegen solche Übernahmen an. Er beschwor die Gefahr einer Spaltung der EU durch China, da chinesisches Geld im Zusammenhang mit dem Seidenstraßenprojekt in süd- und südosteuropäische Länder fließe, von denen einige dank der EU-Austeritätsprogramme unter neoliberalem „Reformdruck“ stehen.

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UZ - Unsere Zeit

Liebe Genossen, liebe Freunde, meine Damen und Herren,

guten Tag! Die Zeit vergeht schnell. Bald begrüßen wir das Jahr 2018. Hiermit darf ich den Mitgliedern aller Nationalitäten des Landes, den Landsleuten der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao, den Landsleuten in Taiwan und den Auslandschinesen meine Neujahrsgratulation zum Ausdruck bringen. Außerdem wünsche ich allen Freunden aus verschiedenen Ländern bzw. Regionen der Welt alles Gute!

ChinaKurz vor dem Neujahr hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping via Radio China International (CRI), China National Radio (CNR), das Staatsfernsehen (CCTV), China Global Television Network (CGTN) und im Internet seine Neujahrsansprache 2017 veröffentlicht.

Liebe Genossen, liebe Freunde, meine Damen und Herren,

das Jahr 2016 ist bald zu Ende. Die Neujahrsglocken werden wieder klingen. In diesem schönen Moment darf ich den Mitgliedern aller Nationalitäten, den Landsleuten der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao, den Landsleuten in Taiwan und den Auslandschinesen sowie allen Freunden aus verschiedenen Ländern bzw. Regionen der Welt meine Neujahrsgratulation zum Ausdruck bringen.

Präsident Xi Jinping. Screenshot: CCTVLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Vertreter internationaler Organisationen, verehrte Gäste, alle Kommandeure und Soldaten bei der Parade, Meine Damen und Herren, liebe Genossen und Freunde:

Heute ist ein Tag, der in ewiger Erinnerung aller Völker der Welt bleiben soll. Heute vor 70 Jahren hat das chinesische Volk durch 14-jährigen harten und blutigen Kampf den großen Sieg im Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression errungen und den vollkommenen Sieg über den weltweit antifaschistischen Krieg erklärt. Der Sonnenschein des Friedens hat die Welt wieder erhellt.

Militärparade in Peking. Screenshot: CCTVMit einer großen Militärparade in Beijing hat die Volksrepublik am heutigen Donnerstag den 70. Jahrestag des Sieges über die japanische Aggression und über den internationalen Faschismus gefeiert. Staatspräsident Xi Jinping nutzte seine Ansprache zum Auftakt des Aufmarsches für die Ankündigung, dass China die Stärke seiner Truppen um 300.000 reduzieren werde. Das wäre die vierte große Truppenreduzierung der Volksbefreiungsarmee seit Beginn der chinesischen Reform- und Öffnungspolitik in den 80er Jahren. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua werden nach der erneuten Kürzung noch rund zwei Millionen Soldaten Dienst in der Volksbefreiungsarmee leisten. Das ist weniger als die Hälfte der Truppenstärke 1985.

Tag des SiegesMit einer großen Militärparade begeht die Volksrepublik China am morgigen Donnerstag den 70. Jahrestag des Sieges über die japanische Aggression und den internationalen Faschismus. Hochrangige Delegationen aus 49 Ländern haben ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten angekündigt, unter ihnen der russische Präsident Wladimir Putin und 29 weitere Staatschefs. Zudem werden an der Parade rund 1.000 Soldaten und Offiziere aus 17 Ländern an der Parade teilnehmen.

Die erstmals in dieser Weise aus Anlass des Jahrestages des Sieges durchgeführte Militärparade soll dazu dienen, den Geistes des Widerstandskriegs als Mittel zur Stärkung des Selbstvertrauens und als Symbol der Entschlossenheit Chinas dienen, mit der internationalen Gemeinschaft für Weltfrieden einzutreten. Erstmals in der Geschichte der Volksrepublik China beteiligen sich Kriegsveteranen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der Guomindang-Partei (GMD) gemeinsam an einer Militärparade.

70. Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkswiderstandes gegen die japanische Aggression und im weltweiten antifaschistischen KriegAn der großen Militärparade am 3. September in Beijing (Peking), die aus Anlass des 70. Jahrestages der Kapitulation der japanischen Besatzungstruppen und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Asien in der chinesischen Hauptstadt stattfinden, haben nach Informationen des Internetportals china.org.cn auch Vertreter Taiwans ihre Teilnahme zugesagt. Die Sprecherin des Büros für Taiwan-Angelegenheiten, Fan Liqing, bestätigte am Freitag die Anwesenheit von mehreren Vertretern von der abtrünnigen Insel.

Endlich mehr Zeit für Urlab. Foto:  Jan-Christian Teller (CC BY 2.0) Die chinesische Regierung hat die Bevölkerung aufgerufen, angesichts der schwächelnden Wirtschaft mit einer 4,5-Tage-Arbeitswoche den Tourismus anzukurbeln. Wenn die Situation es zulasse, solle Angestellten im Sommer mehr Flexibilität gewährt werden, um von Freitagnachmittag bis Sonntag Urlaub nehmen zu können, hieß es in einem Dokument, das am Dienstag vom Hauptbüro des Staatsrats veröffentlicht wurde. Das Dokument mit dem Titel »Mehrere Beschlüsse zur weiteren Förderung von Investitionen in den Tourismus und den Verbrauch« ist auf den 4. August datiert.

Mao Zedong Porträt am Eingang zur Verbotenen StadtZum 120. Geburtstag von Mao Tse-Tung hat die chinesische Führung heute mit offiziellen Zeremonien an den Gründer der Volksrepublik und früheren Staats- und Parteichef erinnert. Zentrale Veranstaltung war eine offizielle Ansprache in der Großen Halle des Volks in der Gedenkhalle des Vorsitzenden Mao. Dieser war am 26. Dezember 1893 in Shaoshan, in der zentralchinesischen Provinz Hunan, zur Welt gekommen und am 9. September 1976 in Peking verstorben.

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