»Flucht, Migration und Klassenkampf«

Wer neue Kolonialkriege anzettelt, vertreibt Millionen Menschen. Wer dem Klimawandel, wenn überhaupt, nur in der EU begegnen will, steigert Migration. Wer weltweit stetig mehr Armut verbreitet durch eine Wirtschaft, die tötet, lässt den Verzweifelten nur Flucht als Ausweg. Die Hauptverursacher von Kriegsnot, Umweltzerstörung und Elend sitzen im Westen – sie führen seit Jahrzehnten einen Klassenkrieg gegen die Armen dieser Welt, nicht gegen die globale Armut. Sie nutzen die – vergleichsweise geringe Migration in die EU, um Nationalismus und Faschismus zu fördern und um Arbeiter- und Friedensbewegung, kommunistische und sozialistische Linke zu spalten und zu schwächen. Für die einen sind es Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt, für uns Klassenschwestern und -brüder. Wie geht die Linke in der BRD damit um? Und welche Rolle spielt dabei die Systemfrage?

Mit:

- Daniel Weber, Leiter des Bereiches »Migration & Gleichberechtigung«, DGB-Bildungswerk Bund
- Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands
- Renate Koppe, Personalrätin, Mitglied im DKP-Parteivorstand und der internationalen Kommission
- Yusuf As, Mitglied der Bundesgeschäftsführung der Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DiDF)
- Moderation: Stefan Huth, Chefredakeur junge Welt

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