In Augsburg haben Die Linke und die SPD die Bildung einer gemeinsamen Fraktion im Stadtrat beschlossen. Bei der Kommunalwahl im März hatten die Sozialdemokraten 14,3 Prozent der Stimmen und neun Mandate errungen, die Linken kamen auf 3,7 Prozent und zwei Sitze. Die Mehrheit im Kommunalparlament stellt eine „große Koalition“ aus CSU und Grünen, die zusammen auf 34 der 60 Sitze kommt. Bis zu den Wahlen war die SPD im Bündnis mit der CSU an der Stadtregierung beteiligt gewesen.

Auf Facebook schrieb die SPD-Politikerin Anna Rasehorn zum Bündnis mit den Linken: „Ich bin sehr froh, dass sich unsere beiden Parteien getraut und den Schritt gewagt haben, aufeinander zuzugehen und miteinander in einer Fraktion zu arbeiten! Denn es braucht eine starke und vor allem progressive Opposition in Augsburg, die immer wieder auf die fehlende soziale Komponente im schwarz-grünen Bündnis hinweist und für die soziale Gerechtigkeit kämpft!“

Frederik Hintermayr, der bei der Wahl als OB-Kandidat für die Linken angetreten war, schreibt ebenfalls auf Facebook: „Unsere Basis hat dafür gestimmt, dass wir eine Fraktion mit der SPD bilden. Eine laute und deutliche Stimme für soziale Gerechtigkeit in unserer Stadt! Die soziale Opposition!“

Quellen: augsburg.de, Anna Rasehorn via Facebook, Frederik Hintermayr via Facebook / RedGlobe

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