Auf die Vereinsräume der DIDF- Hannover wurde zwei Tage nach ihrer Eröffnung in Hannover-Linden, wo sich auch das Büro von Dr. Diether Dehm (Mitglied des Bundestages, DIE LINKE) befindet,  in der Nacht von Sonntag auf Montag (07.06.2020) ein feiger Anschlag verübt.

Dieser Tagen gehen bundesweit Menschen gegen Rassismus und Ausgrenzung auf die Strassen. Dieser Anschlag ist exemplarisch dafür, wie stark sich reaktionäre Kräfte in Deutschland fühlen.

2019 wurden in Deutschland über 22 000 rechtsextreme Straftaten verübt. Gegenüber 2018 ist es ein Anstieg von 10 Prozent. In Niedersachsen wurden über 1600 rechte Straftaten verzeichnet.

Dem Anschlag gingen Drohanrufe voraus. Zum Glück ist niemand verletzt worden.  Sowohl DIDF-Hannover, wie auch Dr. Diether Dehm, erklärten, dass dieser Angriff in keinsterweise die Aktivitäten zum negativen beeinflussen wird, im Gegenteil:

„Dieser Angriff hat uns noch einmal gezeigt, dass wir mit unserer Arbeit reaktionäre – rechte Kräfte stören. Es ist für uns völlig egal welche Nationalität oder Herkunft die Angreifer haben. Ob das türkische nationalistische Kräfte sind oder Deutsche ist an dieser Stelle irrrelevant. Die Gesinnung ist dieselbe und muss entschieden bekämpft werden. Das werden wir auch weiterhin tun. Wir werden die enge Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften weiter ausbauen und gemeinsam gegen Rassismus und Ausbeutung vorgehen.“ so der Vorstand der DIDF-Hannover.

Wir als Bundesvorstand der DIDF verurteilen diesen Angriff und fordern die Aufklärung des Anschlags und Bestrafung derer, die das verübt haben.

Gerade in diesen Zeiten, in denen Verunsicherung und Zukunftssorgen zunehmen und rechte Kreise diese Ängste für sich zu instrumentalisieren versuchen, ist ein Zusammenstehen gegen jegliche reaktionäre Politik und gegen Rassismus und Spaltung umso wichtiger.

 DIDF- Bundesvorstand

Quelle:

DIDF

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