„Wenn Schulen und Kitas schließen, wird einem bewusst, welche gesellschaftliche Bedeutung Betreuungsarbeit hat. Nur wer seine Kinder in guten Händen weiß, kann seiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Wenn die Bundesregierung der Wirtschaft unbegrenzt Mittel zur Verfügung stellt, dann sind die Unternehmen in der Verantwortung, Beschäftigten, die jetzt ihre Kinder betreuen müssen, weiterhin Lohn zu bezahlen. Notwendig ist eine Entgeltfortzahlung ähnlich wie im Krankheitsfall: sechs Wochen voller Lohnausgleich für die Eltern“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die Situation von Beschäftigten, die von der Schließung von Betreuungseinrichtungen betroffenen sind.

Ferschl weiter:

„Die Eindämmung der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir brauchen Sofortmaßnahmen für Eltern und Alleinerziehende. Aber nicht nur das: Auch prekär Beschäftigte, Kulturschaffende, Freiberufler und alle, die nicht wissen, wie sie die kommenden Wochen ihren Lebensunterhalt sichern sollen, brauchen Unterstützung.

DIE LINKE will, dass Unternehmen, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, Beschäftigungsgarantien geben müssen. Darüber hinaus brauchen auch Freiberufler und Kulturschaffende dringend Unterstützung. Denkbar wären unter anderem ebenfalls erleichterte Kreditvergaben und der Verzicht auf Einkommenssteuer-Vorauszahlungen.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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