„Einkauf und Verteilung von Schutzmasken und anderem medizinischen Schutzmaterial müssen endlich zentral und zuverlässig organisiert werden. Das Nebeneinander von Zuständigkeiten muss beendet werden. Gesundheitsminister Spahn sollte endlich seiner Verantwortung gerecht werden. Falls es nicht anders möglich ist, müssen Schutzmaterialien beschlagnahmt und unter staatlicher Aufsicht produziert werden“, erklärt Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, Arztpraxen seien von Schließung bedroht, wenn die Versorgung mit Schutzmaterial nicht sichergestellt werden könne.

Kessler weiter:

„Die Hamsterei von Schutzausrüstung muss hart bestraft werden. Firmen, die ihre Marktmacht aus Profitgier mit Wucherpreisen missbrauchen und damit Menschenleben gefährden, müssen unter staatliche Kontrolle gestellt oder enteignet werden. Spätestens jetzt in der Krise müssen soziale Interessen über Profitinteressen gestellt werden.

DIE LINKE fordert: Die ambulante haus- und fachärztliche Regelversorgung muss sichergestellt werden. Denn die Nichtversorgung von akuten und chronischen Erkrankungen führt zu schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tod und zu einer noch stärkeren Belastung der stationären Krankenhausversorgung.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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