Freitag, 23. Februar 2018
Solidaritätsanzeige

antifa logoMit Vorbildcharakter einigten sich die Präsidenten des SV Werder Bremen, Dr. Hubertus Hess-Grunewald, und des SV Babelsberg 03, Archibald Horlitz, in einem Gespräch auf die Durchführung gemeinsamer alternativer Soli-Aktionen. Beide sprachen sich hierbei mit aller Kraft, stellvertretend für ihre Vereine, gegen Rechtsextremismus – in den Stadien und der Gesellschaft – aus.

In seiner Rede anlässlich der Übernahme einer Gastprofessur an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität am 31. Januar äußerte sich der ehemalige Bundespräsident zu gesellschaftlichen Themen und führte aus, dass es nicht hilfreich sei, statt von „Zigeunern“ von „Sinti und Roma“ zu sprechen, weil das die Probleme nicht löse.

„Der Kampf gegen rassistische Diskriminierungen ist entscheidend, um ein gutes Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland zu ermöglichen. Wenn die Äußerungen Herrn Gaucks so gemeint sind, dass ein Kampf gegen rassistische Sprache alleine nicht ausreicht, würden wir dem zustimmen. Deshalb kann dem Kampf gegen diskriminierende Begriffe aber nicht die Berechtigung abgesprochen werden“, betont Merdjan Jakupov, Geschäftsführer von Amaro Drom e.V.

Babelsberg 03 gegen BSC Chemie LeipzigAm Freitag, dem 02.02.2018 empfängt der SV Babelsberg 03 die BSG Chemie Leipzig zum Rückspiel in der Regionalligasaison 2017/2018 unter Flutlicht im Karl-Liebknecht-Stadion. Eine Begegnung der seltenen Art, denn Chemie Leipzig gastiert seit jahrelanger Abstinenz das erste Mal wieder im KarLi. Aufgrund dieses Umstandes erwartet Babelsberg 03 ein hohes Zuschaueraufkommen, stuft das Spiel jedoch, wegen der nahezu deckungsgleichen Wertevorstellungen beider Fanlager, als eine sportlich spannende, jedoch harmonische Begegnung von Gleichgesinnten ein.

Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass sich die Fans, angesichts der NOFV-Skandalurteile gegen beide Vereine, deutlich äußern und ihren Unmut in Proteste umsetzen werden. Diese Wut ist durchaus verständlich, denn noch immer ist unser Verein mit der Verurteilung durch den NOFV in Höhe von 7.000 € konfrontiert.

Die Antifaschistin Julia Pie wird am 5. Februar 2018 in der JVA Lübeck eine zweiwöchige Haftstrafe antreten. Ab 11:30 Uhr wird vor der JVA (Marliring 41, 23566 Lübeck) eine Kundgebung stattfinden. Die Aktivistin wurde vom Amtsgericht Kiel zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie im November 2016 eine Torte auf die AfD-Politikerin Beatrix von Storch geworfen hatte. Da sie sich entschieden hat, die Geldstrafe nicht zu bezahlen, muss sie nun eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

Die vor über 70 Jahren gegründete Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes sieht sich im Jahr 2018 vor große Herausforderungen gestellt. Angesichts mehrerer historischer Jahrestage kommt der Erinnerung an die historischen Verbrechen des Faschismus eine besondere Bedeutung zu. Aber nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Mahnung. Der Mahnung und Warnung vor Wiederholung. Deshalb steht das Wirken gegen völkische und profaschistische Ideologien, Bewegungen und Parteien in der Gegenwart besonders im Vordergrund.

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UZ - Unsere Zeit

igmetallAm gestrigen Dienstag haben in Erfurt rund 1.200 Menschen mit einem eindrucksvollen Schweigemarsch gegen die Bedrohung der Arbeitsplätze im Siemens-Generatorenwerk Erfurt demonstriert. Gegen den Willen der Anmelder und gegen die Interessenlage der Siemens-Beschäftigten haben sich auchPolitiker der AfD medienwirksam mit Symbolen ihrer Partei unter die Demonstranten gemischt. Davon existieren zahlreiche Fotos im Internet.

Antifa-Kongress BayernDer DGB Bayern akzeptiert nun doch die Durchführung des Antifa-Kongresses im Gewerkschaftshaus München. Der Gewerkschaftsbund verbreitete heute eine Stellungnahme, die wir nachstehend dokumentieren:

Nach intensiven internen Debatten und der Vermittlung durch die DGB Jugend Bayern ist der DGB Bayern in einen konstruktiven Dialog mit den Veranstaltern des antifaschistischen Kongresses eingetreten. Diese haben sich in einer Erklärung klar von Gewalt abgegrenzt und ihre Intentionen für den Kongress noch einmal dargelegt.

Antifa-KongressOffenbar auf Druck des Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der DGB-Bundesspitze hat der DGB Bayern den Organisatoren eines für Anfang November in München geplanten Antifa-Kongresses die Räumlichkeiten im örtlichen Gewerkschaftshaus gekündigt. Zudem sei auf die bayerische DGB-Jugend Druck ausgeübt worden, so dass diese ihre Unterstützung für die Veranstaltung habe zurückziehen müssen.

Die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“ hat kurzfristig eine Petition gestartet, die sich an die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD, LINKE, B90/Grüne und FDP richtet und sie auffordert, sich klar von der AfD-Fraktion abzugrenzen und jegliche Zusammenarbeit mit ihr zu verweigern.

Die Petition kann man online unterzeichnen, aber es können auch an Infoständen auf Papier Unterschriften gesammelt werden, man kann mit den Leuten ins Gespräch kommen, weiteres Infomaterial verteilen und Unterstützer gewinnen.

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