Dienstag, 21. November 2017
Solidaritätsanzeige

AAB NürnbergÜber 600 AntifaschistInnen beteilligten sich heute an der Demonstration des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg. Die Demonstration startete um 10:30 Uhr am Nelson Mandela Platz unter dem Motto „Unsere Wahl Soziale Revolution – Gemeinsam und entschlossen gegen den Rechtsruck.“


Nach mehreren Reden setzte sich der Demonstrationszug durch die Nürnberger Südstadt in Richtung Meistersingerhalle in Bewegung. In der Wodanstraße führte die Demoroute an dem im letzten Jahr besetzten Haus Nummer 57 vorbei. Yuri Hofer Sprecher des AAB zur Wahl der Route „Dieser Ort steht exemplarisch für die katastrophale Sozial- und Wohnungspolitik der herrschenden Parteien. Während bezahlbarer Wohnraum in Deutschland immer weniger wird steht hier ein Wohnhaus leer als Spekulationsobjekt“

In Redebeiträgen wurde vom Lautsprecherwagen darauf aufmerksam gemacht das der Sozialabbau durch die herrschenden Parteien und die von ihnen geschaffenen Asylgesetze den Nährboden geschaffen haben auf dem die AfD ihr Erfolge feiert. Außerdem machten viele Redner Klar das die AfD in ihrem Parteiprogramm diese Linie der Verarmungspolitik und der Ausgrenzung fortsetzt und so keine Alternative für die Mehrheit der Menschen in Deutschland sein kann.
Vor der Meistersingerhalle versuchte die Nürnberger Polizei anfangs, BesucherInnen der AfD Veranstaltung durch die Menge der AntifaschistInnen zu schleusen. Entschlossen stellten sich viele KundgebungsteilnehmerInnen den AfDlern in den Weg und sorgten so dafür das die AfD AnhängerInnen auf anderem Wege in die Halle gelangen mussten. Yuri Hofer zu den Protesten an der Meistersingerhalle „Wir haben der AfD heute gezeigt das sie und ihre Hetze nicht erwünscht sind. Nicht Stadt, Gerichte oder die Polizei haben sich den rechten Hetzern in den Weggestellt sondern die aktiven Nürnberger AntifaschistInnen“

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