Ronald M. Schernikau, geboren am 11. Juli 1960 in Magdeburg, war ein Republikflüchtling wider Willen.

Er war sechs Jahre alt, als seine Mutter Ellen zusammen mit ihm im Kofferraum eines sogenannten „Fluchthelfers“ über die Grenze gebracht wird. „Nicht wegen was Politischem – aus Liebe“ betont Ellen immer wieder.

Sie bleiben in der BRD heimatlos, leben in Lehrte in der Nähe von Hannover. Der männliche Anlass der Republikflucht, Ronalds Erzeuger hat heimlich noch eine andere Familie und in seinem Wohnzimmer hängt ein Hakenkreuz.

Der Satz: „Die DDR ist das schönste Land der Welt“ zieht sich durch das Leben von Ronald. Und er findet früh seine politische Heimat – seine Weltanschauung. Er wird Kommunist. Mit aller Konsequenz. Schon 1974...

Der Kommunist Brecht war kritisch, aber immer solidarisch mit seinem Staat

An Bertolt Brecht als einem der größten deutschen Dichter und Dramatiker kommt auch der bürgerliche Schulunterricht nicht vorbei. „Galileo Galilei“ wird genauso gelesen wie die „Mutter Courage“ oder der „Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Doch da die Schulbildung im Kapitalismus nicht der objektiven Wahrheit, sondern...

„Gemeinsam in schwierigen Zeiten“ – unter diesem Motto steht die Videoproduktion eines Gemeinschaftskonzerts, welche aus Anlass des 75. Jahrestag des Kriegsendes mit namhaften sowie jungen Musikerinnen und Musikern geplant ist. Ziel ist es, in der derzeit schwierigen Lage ein Zeichen der Gemeinsamkeit zu setzen und an das katastrophale Ereignis des Zweiten Weltkrieges zu erinnern.

Die...

Viele Bücher, die in diesem Frühjahr erscheinen und erschienen sind, bleiben unsichtbar. Lesungen können aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden, auf Veranstaltungen und Vorträge kann das Buch nicht präsentiert werden. Damit die Bücher dieses Frühjahrs nicht in Vergessenheit geraten, hat der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) Bayern in ver.di einen Sondernewsletter...

Es ist ein absolutes Novum für die Filmbranche: Erstmals gibt es einen Tarifvertrag, der Kurzarbeit mit einer Aufstockungsregel für auf Produktionsdauer beschäftigte Filmschaffende festlegt.

Für die wegen der Corona-Krise unterbrochenen oder abgesagten Filmdrehs werden bei angeordneter Kurzarbeit damit die Einkünfte der Filmschaffenden auf dem Niveau der Tarifgage abgesichert. Die Verhandlungen...

Konstantin Wecker kündigte am gestrigen Samstag an: »Johann Wolfgang Goethe soll einmal gesagt haben, Gedichte seien Küsse, die man der Welt gibt.
Und so wollen wir euch in Zeiten, die eine körperliche Umarmung ausschließen, mit meinen Gedichten, mit unserer Musik küssen. So viele Konzerte mussten wir nun absagen und verschieben und all jenen, die gerne...

„Es ist an der Zeit, dass der Staat endlich dem Anspruch der weltanschaulichen Neutralität gerecht wird“ erklärt Christine Buchholz, religionspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Vorstellung eines gemeinsamen Gesetzentwurfes der drei demokratischen Oppositionsparteien im Bundestag zur Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen.

Buchholz weiter:

„Es ist nicht vermittelbar...

Die große Anzahl von abgesagten Veranstaltungen, Konzerten, Messen und Aufführungen aufgrund des Coronavirus hat für freiberufliche Künstler* und Veranstaltungstechniker*innen große negative Folgen. „Die dadurch ausbleibenden Honorare bringen Betroffene in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten. Da freiberuflich Tätige kein Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen können, brauchen wir weitere Hilfen...

„DIE LINKE unterstützt die Forderungen des Deutschen Kulturrates nach einer unbürokratischen und schnellen Lösung im Rahmen eines Nothilfeprogramms für Kultur“, erklärt Simone Barrientos, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Deutschen Kulturrat, der angesichts des Coronavirus einen Notfallfonds für betroffene Kunstschaffende fordert.

Barrientos...

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) fordert die Einrichtung bekenntnisfreier Schulen. „In bekenntnisfreien Schulen gibt es keinen konfessionellen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach“, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA. „Dies ermöglicht es, im Unterricht in neutraler Weise über verschiedene Religionen und Weltanschauungen zu informieren, ohne...

Auftrittsverbote für linke Künstler_innen? Was für manche wie ein Kapitel aus vergangenen Tagen klingt, ist für viele Kunstschaffende Realität: Sie können keine Räume anmieten, Plakate werden abgerissen und Verleumdungskampagnen gestartet. Wer dabei an Initiativen von Kalibern wie Hans-Georg Maaßen oder Björn Höcke denkt, täuscht sich – oft werden sie aus dem vermeintlich eigenen Lager...

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