Öffentlicher Dienst

  • Flächendeckende Warnstreiks erhöhen Druck auf Arbeitgeber

    „Ein Streik, viele Orte": Dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sind am heutigen Mittwoch, 21. Oktober, zahlreiche Beschäftigte gefolgt. Das sogenannte Angebot der Arbeitgeber hatte sie vor den Kopf gestoßen. Sie haben daher mit einem flächendeckenden Warnstreik überall in Niedersachsen und Bremen den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Mehr als 7.500 (up date!)Beschäftigte aus allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes beteiligten sich mit einer Vielzahl kreativer und Corona-gerechter Aktionen, sie stehen stellvertretend für Tausende weiterer Kolleg*innen, die heute im Streik sind. Denn wegen der Pandemie verzichtete ver.di auf große Kundgebungen, holte die zahlreichen Aktionen in einer Online-Kundgebung zusammen. Die Rede des neuen ver.di- Vorsitzenden Frank Werneke auf dem Opernplatz in Hannover war via Livestream überall zu empfangen.

  • Vorerst letzter Warnstreiktag im öffentlichen Dienst

    Mit Warnstreiks unter anderem in der Region Fils-Neckar-Alb, den Landkreisen um Stuttgart sowie in Konstanz hält ver.di Baden-Württemberg bis unmittelbar vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber im Land aufrecht. An den vorerst letzten Arbeitsniederlegungen beteiligen sich heute erneut rund 4.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Wie in den Wochen zuvor wurde in Kliniken, Stadtverwaltungen, Kitas, Arbeitsagenturen und Jobcentern, Stadtwerken, Sparkassen und vielen anderen Dienststellen bis hin zum Wasser- und Schifffahrtsamt gestreikt. Kundgebungen fanden in mehreren Städten wie immer unter strikter Einhaltung der Gesundheitsvorschriften statt, in Reutlingen wurde eine Streikversammlung im Stadion durchgeführt.

  • Über 30.000 Streikende setzen deutliches Zeichen gegen Provokation der Arbeitgeber

    Am heutigen Dienstag, dem 20. Oktober, waren in NRW über 30.000 Beschäftigte der Stadtverwaltungen, kommunalen Kliniken und Krankenhäuser, Stadtwerke, Sparkassen, Jobcenter, Rentenversicherungen und des kommunalen Nahverkehrs sowie anderer Einrichtungen des Bundes und der Kommunen im Warnstreik. In Köln, Essen und Dortmund kamen rund 10.000 Streikende auf landesweiten Kundgebungen zusammen. Vertreten waren Delegationen aus allen Bereichen, die zum Streik aufgerufen waren, unter strenger Einhaltung der Corona-Maßnahmen und in Abstimmung mit den örtlichen Behörden.

  • Über 4000 Streikende in Berlin

    Am heutigen Dienstag, dem 20. Oktober waren in Berlin über 4.000 Beschäftigte der BSR, von vivantes und Charité, der Rentenversicherung sowie zahlreicher weiterer Bundeseinrichtungen im Warnstreik.

    So wurden u.a. die Müllabfuhr und Teile der Stadtreinigung bestreikt. Die BSR-Recyclinghöfe bleiben noch den ganzen Tag über geschlossen. Mehrere hundert Streikende beteiligten sich an dezentralen Kundgebungen am Fehrbelliner Platz (Rentenversicherungen, Jobcenter, Arbeitsagenturen), am Alex (Charité und vivantes) sowie an einer stillen Mahnwache vor dem Bundesfinanzministerium (Beschäftigte von Bundeseinrichtungen). Alle Veranstaltungen fanden unter Berücksichtigung und Einhaltung der entsprechenden Gesundheitsregeln statt.

  • ver.di kritisiert Stuttgarts OB Kohn

    ver.di Baden-Württemberg hat heute den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn für seine erneute Einmischung in die Warnstreiks scharf kritisiert. Nachdem Kuhn bereits die streikenden ÖPNV-Beschäftigten kritisiert hatte, warf er ver.di gestern Verantwortungslosigkeit vor, weil jetzt im Klinikum gestreikt wird.

  • Mittwoch Warnstreiks in Brandenburg

    Nach dem aus Einschätzung von ver.di unzureichenden Angebot der Arbeitgeberseite, was sogar zentrale Verschlechterungen im Eingruppierungsrecht enthält und damit die Gefahr von dauerhaften Einkommenssenkungen für alle Beschäftigten birgt, ruft ver.di auch im Land Brandenburg für Mittwoch, den 21. Oktober 2020 zu weiteren Warnstreiks auf.

  • Landesweite Warnstreiks am Dienstag in NRW

    Nachdem die Arbeitgeberseite am Freitag ein erstes Angebot vorgelegt hat, werden Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am morgigen Dienstag (20.10.) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um vor den Verhandlungen am kommenden Donnerstag auf die Provokation der Arbeitgeber zu reagieren. In Dortmund, Essen und Köln sind überregionale Streikversammlungen unter Einhaltung der Corona-Richtlinien und in enger Absprache mit den Behörden geplant. Auch an anderen Orten in NRW wird es zu örtlichen Aktionen und kleineren Veranstaltungen kommen. Aufgerufen werden alle betroffenen Bereiche des öffentlichen Dienstes (Stadtverwaltungen mit Kitas, Krankenhäuser/Kliniken, Stadtwerke, Sparkassen, Jobcenter, Arbeitsagenturen und Rentenversicherungen sowie Landesämter), darunter auch der Nahverkehr in NRW, der flächendeckend ganztägig bestreikt wird. 

  • Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde haben begonnen

    Mit Warnstreiks in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes in Heilbronn sowie in vier Kliniken in Stuttgart, Mannheim, Aalen und Tettnang hat ver.di Baden-Württemberg die letzte Warnstreik-Phase heute begonnen. In Heilbronn wurden die Streikenden insgesamt auf fünf Kundgebungen seit sechs Uhr morgens aufgeteilt. Insgesamt sind heute über 1.600 Beschäftigte im Warnstreik. Am Dienstag liegen die Schwerpunkte in Stuttgart und Karlsruhe. In Stuttgart wird auf größere Kundgebungen verzichtet, eine Menschenkette um das Klinikum findet mit Abstand statt. In Karlsruhe wird es auch eine Menschenkette begleitet von einer Silent-Kundgebung über Smartphones geben. Bis einschließlich Mittwoch will die Gewerkschaft den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber aufrechterhalten, bevor am Donnerstag in Potsdam die dritte und letzte vereinbarte Verhandlungsrunde beginnt.

  • Hohe Beteiligung an Warnstreiks in Bayern

    Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst am heutigen Tag verzeichnen eine „außerordentlich gute Teilnahmequote“, wie Norbert Flach, stv. Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, berichtet. Die Zahl der Warnstreikenden liegt nach seinen Angaben heute in Bayern im hohen einstelligen Tausenderbereich und umfasst „alle Facetten des öffentlichen Dienstes in allen Regierungsbezirken“.

  • 1245 Unterschriften für ver.di – Notdienstvereinbarung!

    Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten in den Hamburger Krankenhäusern im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes erneut zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen - am 20. Oktober 2020. Dies betrifft in Hamburg die Asklepios Häuser und das UKE.

  • Berechtigte Forderungen

    Grußwort der DKP Stuttgart bei der Solidaritätskundgebung vor dem Katharinenhospital Stuttgart am 30. September

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    eure Forderungen in der jetzigen Tarifrunde sind mehr als berechtigt. Eure Arbeit im Gesundheitsbereich ist für unsere Gesellschaft dringend notwendig und muß endlich auch finanziell die entsprechende Würdigung finden. Noch vor ein paar Monaten zu Beginn der Corona-Pandemie wurdet ihr beklatscht und als Heldinnen und Helden gefeiert. Und jetzt soll plötzlich für eure Arbeit kein Geld da sein, während gleichzeitig für die großen Konzerne Milliarden zur Verfügung stehen.

  • Mittwoch zentraler ver.di-Warnstreiktag: Kundgebung und Streaming bringen dezentrale Aktionen im Netz zusammen

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) reagiert mit einem zentralen Warnstreiktag in Niedersachsen und Bremen auf das „Angebot“ der Arbeitgeber für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, das aus Sicht vieler Beschäftigter den Namen nicht verdient. Daher ruft ver.di am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, flächendeckend zu ganztägigen Warnstreiks auf, damit dieser Unmut deutlich werden wird. Aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes wird es unter strenger Einhaltung der Corona-Richtlinien unter dem Motto „ein Streik, viele Orte“ zu zahlreichen dezentralen Streikaktionen kommen.

  • Ganztägige Warnstreiks im nördlichen Sachsen-Anhalt

    Schwerpunkte in der Landeshauptstadt und im Harz

    Im Zusammenhang mit der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikanten bei der Landeshauptstadt Magdeburg, dem Eigenbetrieb Kindertagesstätten, der städtischen Abfallwirtschaft, der Heidewasser GmbH und der Trinkwasserversorgung Magdeburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

  • Weitere Warnstreiks für Mittwoch in Thüringen angekündigt

    Die Gewerkschaft ver.di ruft für den 21.10. Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes in den Städten Erfurt und Ilmenau zu einem mehrstündigen Warnstreik auf.

    Aufgerufen werden tarifbeschäftigte Mitglieder der Stadtverwaltung Erfurt, aus Sparkassen und den Rentenversicherungsträgern, aus Jobcentern, Landratsämtern, der Stadtwirtschaft und dem Erfurter Theater. Aus Ilmenau werden Beschäftigte einer Kindertagesstätte an der Kundgebung in Erfurt teilnehmen.

  • Berliner Warnstreiks am Wochenanfang

    Nach dem aus Einschätzung von ver.di unzureichenden Angebot der Arbeitgeberseite, was sogar zentrale Verschlechterungen im Eingruppierungsrecht enthält und damit die Gefahr von dauerhaften Einkommenssenkungen für alle Beschäftigten birgt, ruft ver.di auch in Berlin zu weiteren Warnstreiks in der kommenden Woche auf.

  • Montag landesweit Warnstreiks im öffentlichen Dienst Schleswig-Holsteins

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) setzt ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst mit landesweiten Warnstreiks in Schleswig-Holstein fort, um den Druck auf die anstehende 3.Tarifrunde am 22./23. Oktober in Potsdam zu erhöhen.

  • ver.di NRW setzt Scheinangebot der Arbeitgeber starkes Zeichen entgegen

    Auch ver.di NRW reagiert auf das heutige Angebot der Arbeitgeber für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes mit einer Ausweitung der Warnstreiks in der kommenden Woche. Landesweit werden Beschäftigte am kommenden Dienstag (20.10.) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Für Dortmund, Essen und Köln sind Streikversammlungen unter Einhaltung der Corona-Richtlinien und in enger Absprachen mit den Behörden geplant. Betroffen sein werden alle Bereiche des öffentlichen Dienstes, darunter auch der Nahverkehr in NRW. 

  • GEW: „Völlig unzureichendes Arbeitgeber-Angebot“

    Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen: Warnstreiks werden fortgesetzt

    Als „völlig unzureichend und nicht verhandlungsfähig“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Angebot der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst Bund und Kommunen kritisiert. „Die Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Während sich das Land auf eine zweite Corona-Welle einstellt, die einen starken öffentlichen Dienst erfordert, zeigen sie sich uneinsichtig und legen ein vergiftetes Angebot vor: Statt Wertschätzung der Beschäftigten setzen die Arbeitgeber auf Provokation. Jetzt werden die Warnstreiks fortgesetzt“, kündigte GEW-Tarifchef Daniel Merbitz am Freitag in Frankfurt a.M. an. „Wir werden den Arbeitgebern noch einmal richtig Dampf machen, damit sie nächste Woche in Potsdam ein ernsthaftes Angebot vorlegen.“

  • Bayernweite Warnstreiks bestätigt

    ver.di sieht sich nach dem heutigen Angebot der Arbeitgeber im Aufruf zu bayernweiten Warnstreiks in der kommenden Woche bestätigt. „Das sogenannte Angebot der öffentlichen Arbeitgeber ist ein Schlag in das Gesicht der Leistungsträger und Unverzichtbaren“, erklärte dazu der stv. Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, Norbert Flach: „So wird das nichts.“

  • Hessenweite Warnstreiks im öffentlichen Dienst

    In der Tarifrunde für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen erhöht die Gewerkschaft ver.di den Druck. Das heutige Angebot der Arbeitgeberseite sei so nicht akzeptabel, sagt Landesbezirksleiter Jürgen Bothner: „Die Arbeitgeberseite hat die bisherigen Warnungen ausgeschlagen. Deswegen werden wir vor der dritten Verhandlungsrunde noch einen Gang zulegen, um den Arbeitgebern deutlich zu machen, wie ernst es den Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist.“