„Wieder sehen EU und Bundesregierung tatenlos zu, wie Menschen auf dem Mittelmeer sterben. Es ist immer das gleiche grausame Spiel, das die EU betreibt: Erst wenn der Gesundheitszustand der geretteten Menschen bedrohlich wird, ringen sich die EU-Mitgliedstaaten zu einer Aufnahme der Geflüchteten durch. Dieses menschenverachtende Vorgehen muss ein Ende haben“, erklärt Michel Brandt, für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitärer Hilfe, zur aktuellen humanitären Krise Geflüchteter auf dem Mittelmeer.

Brandt weiter:

„In den ersten zwei Wochen des neuen Jahres sind schon 63 Geflüchtete ertrunken. Allein zivile Seenotretter kämpfen dagegen an. Die Schiffe ‚Sea Watch 3‘ und ‚Open Arms‘ retteten am 9. Und 10. Januar 2020 bei insgesamt fünf Einsätzen 237 Menschen vor dem Ertrinken. Malta und Italien verweigerten tagelang den Zugang zu einem sicheren Hafen. Heute können die Schiffe endlich in die Häfen von Tarent und Messina in Italien einlaufen.

Die EU muss ihre tödliche Abschottungspolitik beenden. DIE LINKE fordert, dass Gerettete unverzüglich in einen sicheren Hafen der EU gebracht werden und eine staatliche Seenotrettung eingesetzt wird, um das Massensterben auf dem Mittelmeer zu beenden.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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