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Kategorie: Österreich

„Soziale Anliegen sollen nicht im Parteien-Hickhack untergehen“, sind sich Elke Kahr, Robert Krotzer, Claudia Klimt-Weithaler und Ernest Kaltenegger einig. Die steirische KPÖ will allen ein Angebot machen, die eine glaubwürdige Kraft gegen Privilegien und Parteienfilz – und für wirkliche Verbesserungen bei Gesundheit, Pflege, Wohnen, Bildung, Klimaschutz wollen.

Im Wahlkreis Graz und GU sowie auf der Landesliste soll Robert Krotzer, Grazer Stadtrat für Gesundheit und Pflege, bei der Nationalratswahl ins Rennen gehen. Diesen Vorschlag hat die Grazer KPÖ in ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch einstimmig beschlossen.

„Mir geht es nicht um einen Posten in Wien. Als steirische KPÖ wollen wir in Zeiten von Skandalen und Lobbyismus den Wählerinnen und Wählern ein Angebot für eine saubere und uneigennützige Politik machen“, betont Krotzer.

Mit über 2 Millionen Euro haben die steirischen KommunistInnen seit 1998 Menschen in Notlagen unterstützt. Für sie gilt eine Gehaltsobergrenze. So gibt auch Krotzer zwei Drittel seines Politikergehalts an Menschen in Notlagen weiter. Seit seiner Angelobung als Stadtrat sind so 117.791,06 Euro zusammengekommen. Zusammen mit Elke Kahr, Claudia Klimt-Weithaler und Werner Murgg legt er jedes Jahr die Verwendung seiner Bezüge offen.

Nicht das kleinere Übel, sondern eine glaubwürdige und uneigennützige Alternative

„Soziale Anliegen sollen nicht im Parteien-Hickhack und den Analysen der medialen Inszenierungen untergehen“, sagte Krotzer in seiner Rede auf der Versammlung. Es brauche eine Partei am Stimmzettel, die glaubwürdig gegen Privilegien und für wirkliche Verbesserungen auftritt.

„Die immer weiter steigenden Wohnkosten, der Pflegenotstand, die Probleme im Gesundheitswesen, der Klimawandel brauchen dringend Antworten. Die etablierten Parteien sind die bislang schuldig geblieben“, so Krotzer: „Die Menschen sollen nicht das kleinere Übel ankreuzen müssen, sondern eine glaubwürdige Alternative haben.“

Grazer Erfolge

2017 wurde er als bislang jüngster Stadtrat von Graz mit Agenden Gesundheit und Pflege betraut. Hier kann Krotzer auf politische Erfolge verweisen: Wer in Graz pflegebedürftig ist, ist auch nicht mehr gezwungen, aus finanziellen Gründen in ein Heim zu gehen. Möglich macht das ein Zuzahlungssystem der Stadt, das gewährleistet, dass Menschen, die mobile Pflegedienste in Anspruch nehmen, zumindest die Mindestpension für Miete und Lebensalltag bleibt. „So haben wir es geschafft, dass viele Menschen in ihren eigenen vier Wänden bleiben können“, betont Krotzer.

Auch wird die städtische Impfstelle derzeit ausgebaut – statt sie zu schließen, wie das noch vor einigen Jahren geplant war. „Die Masernwelle und die hervorragende Arbeit der Kollegen und Kolleginnen hat gezeigt, wie richtig und wichtig das war“, so Krotzer.

LEBENSLAUF

Politische Laufbahn:
seit 2017 Stadtrat für Gesundheit und Pflege in Graz
2013–2017 Gemeinderat der Stadt Graz
2011–2013 Mandatar des Kommunistischen StudentInnenverbands in der Universitätsvertretung der Karl-Franzens-Universität Graz und Studienvertreter für Geschichte
2008–2014 KJÖ-Bundesvorsitzender
2002 Eintritt in die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)

Geboren:
1987 in Braunau/Inn (Oberösterreich)

Ausbildung:
HAK-Matura, Studium Geschichte und Deutsch auf Lehramt

Berufliche Laufbahn:
Lehrer am BG/BRG/NMS Klusemann
Lektor am Institut für Pädagogische Professionalisierung Graz
Unterrichtspraktikum am BRG Kepler (2014/15)
Botschafter der Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark (2011–2014)
Tutor für Pädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz (2013/14)
Zivildienst bei der Volkshilfe: Flüchtlingsbetreuung (2006/07)

Quelle:

KPÖ Steiermark / Graz

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