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Österreich

Anne Rieger zum KV-Abschluss Metall

Die Löhne und Gehälter in der Metalltechnischen Industrie steigen ab 1. November zwischen 2,6 und 2,8 Prozent, im Schnitt um 2,7 Prozent. Für Wohnungsmieten müssen im Schnitt aber 3,3 Prozent mehr bezahlt werden. Auch die Preise für Wasser und Energie stiegen. Dass Notebooks/Tablets dagegen um 11,2 Prozent weniger kosteten, ebenso Flugtickets -9,1 Prozent, hat mit dem täglichen Lebender MetallerInnen wenig zu tun. Der Lohnanstieg, den die Unternehmer zulassen, ist vermutlich ein Reallohnverlust.

Das empört besonders, weil im äußerst gewinnbringend Jahr 2018 die Eigentümer sich mit über zwei Milliarden Euro Gewinnausschüttungen bedient haben. Erst durch die Betriebsräteversammlungen und angekündigten Betriebsversammlungen war dieser knappe Lohnabschluss möglich.

Bedauerlich ist, dass die Fachgewerkschaften sich nicht auf gemeinsame Verhandlungen und Kämpfe einigen können, die eh beinah zeitgleich ablaufen, wie mit Handel oder den Brauern. Die gemeinsame Konferenz aller Kollektivvertragsverhandler im Frühherbst des vergangenen Jahres war ein guter Anfang dafür. Das muss unbedingt fortgeführt werden, um die gemeinsamen Kräfte gegen die Unternehmer zu bündeln.

Anne Rieger ist Mitglied im Landesvorstand und erweiterten Bundesvorstand des GLB

Quelle:

Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB)

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