Dienstag, 17. Oktober 2017
Solidaritätsanzeige

SDAJler in Sotschi. Foto: SDAJSDAJler in Sotschi. Foto: SDAJMit einer farbenfrohen Großveranstaltung vor Zehntausenden Gästen sind am Sonntag in Sotschi die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten eröffnet worden. Im Bolschoi-Eispalast präsentierten unzählige Beteiligte ein mehrstündiges Programm, in dem vor allem die Vorzüge der russischen Wissenschaft und Technik präsentiert wurden. Es fehlte jedoch auch nicht die Erinnerung an die Geschichte der Weltfestspiele, insbesondere an die beiden in Moskau durchgeführten Festivals 1957 und 1985. In einer Videoeinspielung erinnerte sich ein damaliger Teilnehmer, 1957 eine junge Frau aus der DDR kennengelernt zu haben, mit der er anschließend in Briefkontakt blieb. Es handelte sich um Tamara Bunke, die zehn Jahre später an der Seite Che Guevaras in Bolivien kämpfte und starb.

Festivalparade in Moskau. Foto: TASS PhotoFestivalparade in Moskau. Foto: TASS PhotoMit einer farbenfrohen Parade ist heute in Moskau der Startschuss für die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten gegeben worden, die ab dem morgigen Sonntag in der Olympiastadt Sotschi stattfinden. Dort findet im Bolschoi-Eispalast auch die offizielle Eröffnungsveranstaltung statt, zu der unter anderem der russische Präsident Wladimir Putin erwartet wird.

Gegen die Verfolgung von Kommunisten in RusslandAuch im heutigen Russland werden Kommunisten vom Staat verfolgt. Alexander Batov, ein bekanntes Gesicht der kommunistischen Bewegung in Russland, musste eine Haftstrafe von sieben Tage absitzen und sich Drohungen anhören, weil er ein Flugblatt verteilte, das der Regierung nicht passte. Die SDAJ verbreitet deshalb eine Erklärung, die sie gemeinsam mit zahlreichen anderen kommunistischen Jugendverbänden aus aller Welt unterzeichnet hat.

Wir, 28 kommunistische Jugendorganisationen aus der ganzen Welt, unterschreiben die folgende Resolution:

Wir verurteilen die Verhaftung und Inhaftierung des Genossen Alexander Batov, einem Mitglied des Sekretariats des ZK der Kommunistischen Arbeiterpartei Russlands (RKAP) und Vertreter des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes (Bolschewiki) (auch bekannt als KRSM(b)) beim Nationalen Vorbereitungskomitee Russlands für die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten.

Außenministerium der Russischen FöderationDer US-Kongress schloss am 27. Juli das Abstimmungsverfahren zum neuen Gesetz über die Verschärfung der Sanktionen gegen Russland ab. Das bestätigt erneut die extreme Aggression der USA in internationalen Angelegenheiten. Die USA ignorieren hochmütig unterm Deckmantel ihrer eigenen „Ausschließlichkeit“ Positionen und Interessen anderer Staaten.

Am 28. Juli fand ein Telefongespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister der USA, Rex Tillerson, statt.

Sergej Lawrow unterstrich dabei, dass sich die Entscheidung zum Ausgleich der Zahl der Mitarbeiter der US-amerikanischen und russischen diplomatischen Vertretung sowie zum Verbot auf die Nutzung von zwei Objekten der US-Botschaft auf eine ganze Reihe von feindseligen Schritten Washingtons zurückführen lässt. Es geht nämlich um ungesetzliche Sanktionen gegen Russland, um verleumdende Vorwürfe gegen Russland, um die massenhafte Ausweisung russischer Diplomaten und die Beschlagnahme unseres diplomatischen Eigentums.

FIRWir dokumentieren nachstehend den Gruß der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR), des Zusammenschlusses antifaschistischer Organisationen aus Europa, zum 72. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus:

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten grüßt alle Teilnehmenden der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges und der Gedenkaktionen »unsterbliches Regiment«.

Die 8./9. Mai 1945 ist und bleibt für Antifaschisten in allen Teilen der Welt der Tag der Befreiung und der Tag des Sieges über die faschistische Barbarei.

Solidarität mit allen Homsexuellen in Tschetschenien!Der österreichische Kommunistische StudentInnenverband (KSV) kommentiert auf Facebook die Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien:

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die tschetschenischen Behörden etliche Homosexuelle und solche, die im Verdacht stehen homosexuell zu sein, verhaftet haben und in Lager verfrachtet haben. Die Menschen dort werden brutal verprügelt, werden mit Stromschlägen und anderen Formen physischer und psychischer Gewalt terrorisiert. Wieviele Menschen bisher getötet worden sind, bleibt unklar.

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