23 | 04 | 2019

wftu160Der Weltgewerkschaftsbund begeht den Internationalen Frauentag am 8. März 2019 unter dem Motto:

»Der WGB gegen jeden Form der Ungleichheit, gegen jede Form der Ausbeutung.«

162 Jahre nach der ersten Erhebung von Textilarbeiterinnen 1857 in New York, die eine Erhöhung ihrer Elendslöhne, die Verkürzung der Arbeitszeit, gleiche Bezahlung und soziale Rechte eingefordert hatten, ist die Lage der Arbeiterinnen, der erwerbslosen und jungen Frauen extrem schwierig: Erwerbslosigkeit, flexible Arbeit, das Fehlen von Gesundheitsversorgung und kostenfreier sowie qualitativ hochwertiger ärztlicher Versorgung für sie und ihre Kinder, psychologischer Druck und Gewalt vor allem in, aber auch außerhalb der Arbeitsstätten.

Das 20. Internationale Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien (IMCWP) fand vom 23. bis 25. November 2018 in Athen auf Einladung der KKE statt, die 100 Jahre ihres historischen Kurses feiert.

Bei der Sitzung unter dem Thema: „Die zeitgenössische Arbeiterklasse und ihr Bündnis. Die Aufgaben ihrer politischen Avantgarde – der Kommunistischen und Arbeiterpartei, im Kampf gegen Ausbeutung und imperialistische Kriege, für die Rechte der Arbeiter und Völker, für Frieden, für Sozialismus „, nahmen 90 Kommunistische und Arbeiterparteien aus 73 Ländern teil, die alle Kontinente repräsentieren.

Weltweit leiden mehr als 815 Millionen Menschen an Hunger – also 11 Prozent der Weltbevölkerung. Und jeden Tag sterben mindestens 24.000 Menschen an Hunger und seinen Folgen. Hunger ist damit die Haupttodesursache auf unserem Planeten. Daran soll der heutige Welthungertag erinnern.

Eigentlich absurd, wenn man sich anschaut, dass rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel weggeworfen wird, wenn man sich klar macht, dass es heute kein Problem mehr wäre, alle Menschen auf der Welt mit ausreichend Nahrung, Trinkwasser und „viel mehr“ zu versorgen: Einer eigenen Wohnung, umfassender Bildung, Mobilität, Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, einem Leben im Frieden. Schon 1984 berichtete die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen), dass ausgehend von den damaligen landwirtschaftlichen Produktivkräften mehr als 12 Milliarden Menschen ernährt werden können.

„Einem aktuellen UN-Bericht zufolge stirbt alle fünf Sekunden ein Kind. Viele der Todesfälle könnten mit einfachen Mitteln wie Medikamenten und Zugang zu sauberem Wasser verhindert werden“, sagt Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Nastic weiter:

„Dass Millionen Kinder ihren fünften Geburtstag nicht erleben, ist die Folge perverser und menschenverachtender Entscheidungen der Politik. Wer menschenrechtliche Standards den Profitinteressen von Großkonzernen wie Nestlé zum Fraß vorwirft, trägt eine Mitschuld am Tod dieser Kinder.

Die Welt verliert den Krieg gegen den Hunger. In einer Zeit, in der unzählige und erstaunliche wissenschaftliche Fortschritte Maßstäbe setzen, in der uns die Technologie in einer Welt leben lässt, die fast an Science-Fiction grenzt, wo die Kunst über die Grenzen des Klassischen hinauswächst und alltäglich wird, mag es absurd erscheinen, dass eine der größten Krisen auf dem Planeten Erde durch Hunger verursacht wird.

Rund 124 Millionen Menschen in 51 Ländern waren 2017 von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, 11 Millionen mehr als im Vorjahr, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Weltberichts über Nahrungsmittelkrisen.

Weltweit sind laut Angaben des UNHCR mehr als 68 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen aus den unterschiedlichsten Gründen wie Hunger, Armut, Krieg, Verfolgung oder Folgen von Umweltzerstörung. Dabei stammen 55% dieser Flüchtlinge aus nur drei Ländern in denen Krieg herrscht und auch die NATO kräftig mitmischt. Diese Länder sind Syrien, Afghanistan und der Südsudan.

wfdy 148Am heutigen Tag feiert der Weltbund der Demokratischen Jugend den Internationalen Tag der Jugend. 28 Jahre sind vergangen seitdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen entschied den 12. August zum Internationalen Tag der Jugend zu erklären, an dem die Schwierigkeiten und Probleme der Jugend des ganzen Planeten in den Mittelpunkt gerückt werden.

Wir leben in einer Situation in der die ökonomische Krise und deren Folgen das Recht auf Bildung, Gesundheit und Arbeit verbaut. Diese Verhältnisse machen eine massenhafte Jugendbewegung notwendig. Natürlich ist die Masse nicht das einzige Charakteristikum, das diese Bewegung braucht.

„Die Entscheidung der WHO ist für trans*-Personen weltweit ein riesiger Erfolg. Die Aufhebung der stigmatisierenden und schlicht falschen Katalogisierung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Menschenrechte. Er lässt hoffen, dass die lange Geschichte sogenannter Konversionstherapien und erzwungener medizinischer Behandlungen langsam aber sicher ein Ende findet. Kritisch ist dagegen der Beschluss der WHO, für trans*-Kinder vor der Pubertät eine neue Diagnose einzuführen. Dass gesunde Kinder mit einer Diagnose und entsprechenden medizinischen Prozessen belastet werden, statt sie in ihrer Entwicklung zu bestärken, ist falsch und muss rückgängig gemacht werden“, erklärt Doris Achelwilm, queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Beschlusses der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Transsexualität und damit verbundene Diagnosen nicht länger als psychische Krankheit einzustufen. Der überarbeitete Version der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD 11) soll im Mai 2019 beschlossen und 2022 in Kraft treten.

comunistaDie kommunistischen und Arbeiterparteien, die am 19. Internationalen Treffen teilnehmen und diese Resolution unterzeichnen, stellen fest, dass die innerimperialistischen Widersprüchen und Antagonismen bezüglich der Kontrolle von Gas, Öl, Pipelines und im allgemeinen von Ressourcen und Märkten die Grundlage für imperialistische Kriege darstellen und gegen die Völker gerichtet sind.

Wir verurteilen die imperialistischen Kriege und Interventionen, die die Entwicklungen im Nahen Osten, in der östlichen Mittelmeerregion sowie auf der Balkanhalbinsel kennzeichnen, die in der Verantwortung der USA, NATO und EU im Kontext der innerimperialistischen Rivalität liegen, die seit vielen Jahren durch die Kriege gegen Syrien, den Irak und Libyen sowie durch die Präsenz von NATO-Truppen im Mittelmeer, in der Ägäis und der erweiterten Balkanregion belegt sind.

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