24 | 06 | 2019

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, gab heute über Twitter bekannt, dass er Telefongespräche mit den Präsidenten von Kenia und Somalia, Uhuru Kenyatta und Abdullahi Mohamed, im Rahmen der ständigen Überwachung der Maßnahmen zur Rückführung unserer entführten Ärzte Landy Rodríguez und Assel Herrera geführt habe.

Zuvor hatte der kubanische Präsident bereits erklärt, Kuba arbeite unermüdlich für die sichere Rückkehr der Mitarbeiter und „wir teilen die Gewissheit, dass ihre humanitäre Mission respektiert und anerkannt wird. Wir glauben an die Kraft der Solidarität", schrieb Díaz-Canel.

FARC neuDer durch den Parteivorsitzenden zu einer Dringlichkeitssitzung einberufene Nationale Rat des Volkes, die höchste Führungsinstanz der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes, hat die ernste Sicherheitslage analysiert, die unsere Mitgliedschaft insgesamt gefährdet und die das Leben von 133 ehemalige Guerillakämpfern sowie 34 ihrer Verwandten gefordert hat. Hinzu kommen elf Verschwundene und die mehr als 600 Landsleute, die wegen ihrer Führungsrolle in ihren Gemeinden ermordet wurden, sowie die ständigen Bedrohungen in den Gebieten und die Vertreibung von Tausenden von Landsleuten.

unoDie UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs in Venezuela eine differenzierte Bilanz der Lage in dem südamerikanischen Land gezogen. Sie habe mit vielen Opfern von Menschenrechtsverletzungen gesprochen, erklärte sich am Freitagabend (Ortszeit) in Caracas. Es habe Beschwerden über Misshandlungen von Inhaftierten gegeben, aber auch Berichte über Hunderte Angriffe auf Regierungsanhänger, so die frühere Präsidentin Chiles. So habe sie mit der Mutter eines Jugendlichen gesprochen, der 2017 von Regierungsgegnern während einer Protestaktion bei lebendigem Leib angezündet worden und zwei Wochen später seinen schweren Verletzungen erlegen war.

Wie Kubas staatlicher Stromversorger Unión Eléctrica (UNE) bekanntgab, wird es diesen Sommer auf der Insel trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation keine Stromabschaltungen geben. „Dennoch rufen wir die Bevölkerung zum Sparen auf“, erklärte UNE-Vertreterin Elaine Moreno Carnet im kubanischen Fernsehen. Der Sommer ist auf Kuba die Jahreszeit mit dem höchsten Stromverbrauch, da die Klimaanlagen dann auf Hochtouren laufen.

Für einen Wirtschaftsplan mit größerer nationaler Produktion, Einsparungen, Effizienz und Kontrolle der Ressourcen einzutreten, darauf drängte Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez auf einer Ministerratssitzung, auf der unter anderem das Verhalten der Wirtschaft im ersten Halbjahr 2019 bewertet wurde.

Der Präsident führte aus, dass man es im laufenden Jahr mit einer sich real auswirkenden Verschärfung der von den USA gegen die Insel verhängten Blockade zu tun habe, mit einer starken finanziellen Verfolgung und verschiedenen Maßnahmen, die sich negativ auf die nationale Wirtschaft ausgewirkt hätten.

Der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano schrieb in einem seiner Texte: „ Alicia tauchte in einen Spiegel ein, um die Welt umgekehrt zu sehen. Wenn Alicia heute wiedergeboren würde, brauchte sie durch keinen Spiegel mehr zu gehen: sie müsste nur noch aus dem Fenster gucken“. [1]

Die Welt steht Kopf , so möchten es diejenigen, die sich als die Herren des Universums sehen und die in absolut perverser Absicht durch dauernde Wiederholung die Lüge in Wahrheit verwandeln wollen.

Die Vereinigten Staaten haben am Donnerstag Kuba und Saudi Arabien in ihre „schwarze Liste“ der Länder eingefügt, die nicht genügend tun, um den Menschenhandel zu bekämpfen, eine Maßnahme, die weitere Sanktionen zur Folge haben kann und von der bereits Venezuela, Russland, der Iran und Nordkorea betroffen sind.

jungewelt neuAlex Castro, 1963 geborener Sohn des langjährigen kubanischen Präsidenten Fidel Castro, schließt aus, politisch in die Fußstapfen seines 2016 verstorbenen Vaters zu treten. Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt (Wochenendausgabe) erklärte er, an der Übernahme von Funktionen in der Kommunistischen Partei Kubas nicht interessiert zu sein: »Ich spreche über Politik, ich studiere politische Themen, aber ich bin kein Politiker.«

jungewelt neuVenezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat sich für eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ausgesprochen. Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt (Freitagausgabe) forderte er die Bundesregierung auf, ihre Haltung gegenüber dem südamerikanischen Land zu korrigieren: »Unsere Hand ist ausgestreckt, und wir warten darauf, nicht nur auf diplomatischer Ebene, sondern auch wirtschaftlich und auf anderen Gebieten mit Deutschland und allen Ländern Europas zusammenzuarbeiten.«

unoDie frühere chilenische Präsidentin und heute Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Michelle Bachelet, ist am Mittwoch (Ortszeit) in Venezuela eingetroffen. Sie werde sich bei ihrem ersten Besuch in dem südamerikanischen Land, den sie in ihrer UN-Funktion mache, mit allen Akteuren treffen und alle Stimmen anhören, um die Menschenrechte aller Venezolaner zu schützen, schrieb sie bei Twitter.

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