Freitag, 23. Februar 2018
Solidaritätsanzeige

LA PAZ – Mehrere Kundgebungen begleiteten am Mittwoch der offizielle Ankündigung der Kandidatur des bolivianischen Präsidenten Evo Morales für die Wahlen von 2019, während die Opposition einen Generalstreik angekündigte.

Das Departamento Cochabamba (Mitte) war Austragungsort der Veranstaltung, auf der Vertreter der Movimiento Al Socialismo (Bewegung zum Sozialismus - MAS) die Wiederaufstellung von Morales als Präsidentschaftskandidaten verteidigten, berichtet PL.

LA PAZ - Der. Generalpolizeichef von Bolivien, Faustino Mendoza, bestätigt am Mittwoch, dass die zweite Explosion in Oruro die Folge eines Anschlags war, bei dem mehr als drei Kilo Dynamit, gemischt mit ANFO, eingesetzt wurden.

Der Polizeibeamte erklärte, dass am Ort der Explosion ein Kunststoffbehälter und der Teil eines Zünders gefunden wurden.

Auf acht hat sich die Zahl der Todesopfer – bei ca. 40 Verletzten – nach der Explosion einer Gasflasche mitten im Karneval der bolivianischen Stadt Oruro inzwischen erhöht, berichtete die Polizei

Anfangs hatte der Polizeichef des Departments Rómel Rama verlautbart, dass es um 18 Uhr 45 Ortszeit am Samstag zur Explosion eines Gasbehälters an einer ambulanten Garküche gekommen sei, was zum unmittelbaren Tod von vier Personen und dem Exitus dreier weiterer geführt habe, während sie noch medizinisch betreut wurden, hieß es bei der Agentur ABI.

LA PAZ – Der Präsident Boliviens Evo Morales stellte während der Lektüre des Berichts an die Nation vor der Plurinationalen Legislativversammlung eine Bilanz der Tätigkeit seiner Regierung im vergangenen Jahr sowie die wichtigsten Herausforderungen für 2018 vor.

Während der Begehung des Achten Jahrestages der Verfassung des Landes als Plurinationaler Staat hob Evo unter den wichtigsten Errungenschaften die Einbeziehung der 36 Völker und Nationalitäten in die verschiedenen Verwaltungsebenen hervor, um so eine Rassendiskriminierung zu beseitigen, die 180 Jahre lang herrschte.

Am vergangen Montag kündigte Boliviens Präsident Evo Morales an, gerichtlich gegen den Streik im Medizinsektor vorzugehen, um die medizinische Versorgung im Land wiederherzustellen. „Ich habe für das Leben und die Gesundheit unseres Volkes entschieden, alle konstitutionellen und rechtlichen Handhaben auszuschöpfen, um dem bolivianischen Volk die medizinische Versorgung und den Gesundheitsservice zurück zu geben […] denn dies ist ein fundamentales Menschenrecht.“ Trotz einer Einigung zwischen der Regierung und der Ärzteorganisation setzten die Ärzte am Montag ihren seit 46 Tagen andauernden Streik fort.

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UZ - Unsere Zeit

Die wichtigsten Medien Boliviens hoben am Dienstag die Erklärungen des Präsidenten Evo Morales hervor, der am Abend zuvor gesagt hatte, dassder US-Imperialismus darauf aus sei, mit militärischen Interventionen, Staatsstreichen und wirtschaftlicher Destabilisierung die Souveränität der lateinamerikanischen Völker zu verletzen.

Der Satellit Túpac Katari wurde Ende 2013 ins All geschossen. Foto: Eneas de Troya (CC BY 2.0) Der Satellit Túpac Katari wurde Ende 2013 ins All geschossen. Foto: Eneas de Troya (CC BY 2.0) Rund 2000 Schulen in Bolivien werden im kommenden Jahr kostenlos Internetzugänge bekommen. Ermöglicht wird die Verbindung über den Kommunikationssatelliten Túpac Katari, den der Plurinationale Staat 2013 ins All geschossen hat. Profitieren werden von den neuen Möglichkeiten vor allem Schulen in den ländlichen und Bergregionen des Andenstaates, die nur schwer mit Glasfaserkabeln erschlossen werden konnten. Darüber informierte der Direktor der Bolivianischen Raumagentur ABE, Iván Zambrana.

Evo Morales in Berlin. Screenshot: TeleSurBoliviens Präsident Evo Morales hat seinen derzeitig stattfindenden Deutschland-Besuch genutzt, um am Mittwochabend in der Technischen Universität (TU) Berlin vor zahlreichen interessierten Gästen über die Politik seiner Regierung zu informieren. In dem Vortrag über die Schwierigkeiten und Erfolge seiner bislang fast zehnjährigen Amtszeit wies er darauf hin, dass Bolivien derzeit das Land des Kontinents sei, das über das höchste Wirtschaftswachstum verfüge. Vor seinem Amtsantritt habe Bolivien dagegen auf dem letzten Platz des Rankings gelegen.

Er lobte die bilateralen Wirtschaftsabkommen mit Deutschland, die er während seines Aufenthalts unterzeichnet hat. Diese würden dazu beitragen, die Stärkung Boliviens fortzusetzen.

Evo Morales feiert den Sieg. Foto: ABIEvo Morales feiert den Sieg. Foto: ABIBoliviens Präsident Evo Morales bleibt im Amt. Mit rund 60 Prozent der Stimmen gewann er Nachwahlbefragungen zufolge die am Sonntag durchgeführten Wahlen zum höchsten Amt des Andenstaates und kann den Plurinationalen Staat mit seiner dritten Amtszeit in Folge bis 2020 regieren. Er wird dann der am längsten amtierende Staatschef des Landes sein. In acht der neun Departamentos Boliviens konnte Evo Morales gewinnen. Auch die von ihm geführte Bewegung zum Sozialismus (MAS) konnte ihre Zweidrittelmehrheit im Parlament verteidigen. Die Partei gewann 24 der 36 Sitze im Senat und 80 der 130 im Abgeordnetenhaus.

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