Freitag, 17. August 2018
Solidaritätsanzeige

Der Generalsekretär der ALBA-TCP David Choquehuanca wies am Montag in Havanna die Haltung der Einmischung gegen die progressiven Länder Lateinamerikas und der Karibik zurückzurück.

Wir können die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas, Boliviens, Nicaraguas und Kubas nicht akzeptieren, sagte der Vertreter der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika –Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) exklusiv gegenüber Prensa Latina.

Nach Auffassung von Choquehuanca ist der vom Präsidenten der Veinigten Staaten Donald Trump angeführte Kreuzzug, der die von den Völkern der Region verabschiedeten und bekräftigten sozialen Projekte destabiliseren soll, nicht zu akzeptieren.

„Die US-Regierung hat Postulate des Neokolonialismus wieder aufgenommen und plant, sich die nationalen Ressourcen einiger Länder anzueignen“, sagte der ehemalige bolivianische Außenminister.

„Alle Völker der Welt haben die Verpflichtung, ihreSouveränität zu verteidigen und für sich selbst zu entscheiden, wie sie leben möchten und sie können es nicht zulassen, dass andere für sie denken“, fügte er hinzu.

Zu der Rolle von ALBA-TCP heute sagte er, dass dieser Integrationsmechanismus gerade jetzt viel Kraft, Energie und Überzeugungskraft nötig habe.

„Wir müssen jetzt die Ideen unserer Comandantes Fidel Castro und Hugo Chávez und die der Befreier José Martí, Simón Bolívar und Túpac Katari wieder aufnehmen, die immer für die Einheit, gegen die Ausbeutung und für die Respektierung der Souveränität und Identität jeden Staates gekämpft haben“, sagte er

Für Choquehuanca muss der regionale Block in ständiger Verbindung mit allen Völkern der Welt sein, die den Frieden wollen, die Kriege zurückweisen und Brüderlichkeit anstreben.

Integration, Gewissheit und Hoffnung aufzubauen, um Ausbeutung, Hass und Individualismus zu verbannen sowie der Kampf gegen den Rassismus seien die wichtigsten Herausforderungen, denen ALBA-TCP gegenüberstehe, bekräftigte er.

Choquehuanca nahm an der 37. Sitzungsperiode der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) teil, die in der letzten Woche in Havanna stattfand.

(PL)

Quelle:

Granma Internacional


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