Mit dem Wunsch, die Funktionen der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC) zu revitalisieren, legte Mexiko den Botschaftern der Mitgliedsländer dieses multilateralen Organismus eine Agenda vor, die von 2020 an zu Ausführung kommen soll, dem Jahr, indem es die temporäre Präsidentschaft übernimmt.

Dies verlautbarte der mexikanische Unterstaatssekretär für Lateinamerika und die Karibik, Maximiliano Reyes Zúñiga, über seinen Twitter-Account: „Wir teilen heute Morgen (Donnerstag) unseren akkreditierten Botschaftern in Mexiko die Vorschläge für die Pro-Tempore-Präsidentschaft unseres Landes in der CELAC 2020 mit.“

Während ihrer Präsidentschaft beabsichtigt die mexikanische Regierung, den Raum zu stärken, damit die 33 Mitgliedsländer der Organisation den gemeinsamen Dialog, den Respekt, die friedliche Beilegung von Konflikten und die Verteidigung der wahren Interessen der Region fördern können.

Die regionale Integration und die Verteidigung des Friedens in Lateinamerika und der Karibik waren die Hauptgebote, nach denen sich die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten zusammensetzte. Die ursprüngliche Idee zur Verwirklichung dieses interstaatlichen Mechanismus entstand im Februar 2010 während des Gipfels der Einheit Lateinamerikas und der Karibik in Playa del Carmen, Mexiko. Ein Jahr später, während des Caracas-Gipfels, wurde die CELAC endgültig konstituiert, die im Januar 2013 ihre erste offizielle Veranstaltung in Chile abhielt.

Kuba fungierte als Gründungsmitglied der Organisation, übernahm 2014 die Präsidentschaft und war Förderer der Idee, die Region zur Friedenszone zu erklären, was auf dem II. CELAC Gipfel in Havanna dann in die Tat umgesetzt wurde.

Quelle:

Granma Internacional