20 | 11 | 2019

Walkiria Chandler D'Orcy. Foto: FacebookWalkiria Chandler D'Orcy. Foto: FacebookPanamas Parlament hat vorgeschlagen, den 20. Dezember – den Jahrestag der US-Invasion 1989 – zu einem Tag nationaler Trauer zu erklären. Die Abgeordnete Walkiria Chandler legte einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, um des blutigsten Ereignisses der nationalen Geschichte zu gedenken, bei dem besonders in den armen Vierteln der Hauptstadt wie El Chorillo und San Miguelito eine immer noch unbestimmte Zahl von Personen durch Bombardierung und Maschinengewehrfeuer auf die Zivilbevölkerung ums Leben kamen.

Die meisten Medien des Landes ignorierten den Vorschlag. Die Tageszeitung »La Estrella de Panamá«, die Website des Kanals TVN und die alternative Zeitung »Bayano Digital« waren die einzigen, die dieses Geschehen in der Nationalversammlung zur Kenntnis nahmen.

Panamas Sicherheitsminister Jonathan del Rosario und Eric Estrada, Direktor des Nationalen Grenzsystems (Senafront) von Panama, bestätigten am Mittwoch die Präsenz von US-Militär und US-Luftfahrzeugen in diesem Land nahe der kolumbianischen Grenze.

Sicherheitsminister Jonathan del Rosario sagte gegenüber Reportern, dass mehrere Hubschrauber, deren Präsenz in der Nähe der Grenze zum Nachbarland von panamaischen Organisationen in sozialen Netzwerken angeprangert wurde, zum US-Südkommando gehören, das „sich freundlicherweise angeboten hat, uns zu unterstützen“.

„Die Skandal-Kanzlei Mossack Fonseca produzierte am Fließband Briefkastenfirmen für die Reichen und Mächtigen. Nun macht MossFon dicht – die Ermittlungen laufen weiter. Das ist eine gute Nachricht und das Verdienst der Journalisten, die teilweise unter Einsatz ihres Lebens die Panama Papers aufdeckten“, erklärt Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zur heute verkündeten Einstellung der Geschäfte der Kanzlei Mossack Fonseca in Panama.

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