Dienstag, 21. November 2017
Solidaritätsanzeige

Jorge Arreaza. Foto: Malva Suárez / MPPREJorge Arreaza. Foto: Malva Suárez / MPPREMit deutlicher Kritik hat die Regierung Venezuelas auf ein Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch in Berlin mit dem Präsidenten der venezolanischen Nationalversammlung, Julio Borges, und dessen Stellvertreter Freddy Guevara reagiert. Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza verurteilte über Twitter, dass sich die deutsche Regierungschefin mit Oppositionspolitikern getroffen habe, die Demokratie und Frieden in dem südamerikanischen Land angegriffen hätten.

»Wir empfehlen Kanzlerin Merkel, sich objetiv über Venezuela zu informieren. Unsere Botschaft steht dafür bereit«, schrieb Arreaza. Es sei bedauerlich, dass die deutsche Bundesregierung die wiederholten Aufrufe von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro zum Dialog ignoriere.

Maduro hatte die Vertreter der Opposition wiederholt eingeladen, auf dem Weg des Dialogs und des Friedens nach Lösungen für die Probleme Venezuelas zu sorgen. Diese Angebote wurden von den Regierungsgegnern immer wieder abgelehnt.

Die deutsche Regierung solle ihre einseitige Sicht auf Venezuela aufgeben, forderte Arreaza: »Ihre internationale Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel.«

Quelle: Außenministerium Venezuela / RedGlobe

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