25 | 06 | 2019
  • Michelle Bachelet beendet Besuch in Venezuela

    unoDie UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs in Venezuela eine differenzierte Bilanz der Lage in dem südamerikanischen Land gezogen. Sie habe mit vielen Opfern von Menschenrechtsverletzungen gesprochen, erklärte sich am Freitagabend (Ortszeit) in Caracas. Es habe Beschwerden über Misshandlungen von Inhaftierten gegeben, aber auch Berichte über Hunderte Angriffe auf Regierungsanhänger, so die frühere Präsidentin Chiles. So habe sie mit der Mutter eines Jugendlichen gesprochen, der 2017 von Regierungsgegnern während einer Protestaktion bei lebendigem Leib angezündet worden und zwei Wochen später seinen schweren Verletzungen erlegen war.

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  • Venezuela hofft auf bessere Beziehungen zu Deutschland

    jungewelt neuVenezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat sich für eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ausgesprochen. Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt (Freitagausgabe) forderte er die Bundesregierung auf, ihre Haltung gegenüber dem südamerikanischen Land zu korrigieren: »Unsere Hand ist ausgestreckt, und wir warten darauf, nicht nur auf diplomatischer Ebene, sondern auch wirtschaftlich und auf anderen Gebieten mit Deutschland und allen Ländern Europas zusammenzuarbeiten.«

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  • Bachelet in Venezuela

    unoDie frühere chilenische Präsidentin und heute Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Michelle Bachelet, ist am Mittwoch (Ortszeit) in Venezuela eingetroffen. Sie werde sich bei ihrem ersten Besuch in dem südamerikanischen Land, den sie in ihrer UN-Funktion mache, mit allen Akteuren treffen und alle Stimmen anhören, um die Menschenrechte aller Venezolaner zu schützen, schrieb sie bei Twitter.

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  • Venezuela weist Attacken der EU zurück

    Gobierno Bolivariano VenezuelaDie EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat in einer am Dienstag verbreiteten Stellungnahme die »sich verschlechternde politische und humanitäre Lage in Venezuela« beklagt und »fortgesetzte Aktionen gegen Mitglieder der Nationalversammlung einschließlich willkürlicher Festnahmen und Aufhebung ihrer parlamentarischen Immunität« kritisiert (Quelle: hier). Darauf antwortete Venezuelas Regierung mit einem offiziellen Statement:

    Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela weist die Erklärungen der Hohen Vertreterin der Europäischen Union, Federica Mogherini, zurück, die sich einmal mehr in Angelegenheiten eingemischt hat, die alleinige Angelegenheiten Venezuelas und seiner rechtmäßig gebildeten Institutionen sind. Erneut hat sich der Europäische Auswärtige Dienst eindeutig der Strategie der Trump-Administration untergeordnet, um auf verfassungswidrigem Weg einen Regierungswechsel in Venezuela zu erreichen.

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  • Fake-Botschaft verschwindet aus dem Internet

    Abgeschaltete Putschisten. Screenshot: RedGlobeAbgeschaltete Putschisten. Screenshot: RedGlobeNach kritischen Medienberichten sind bei Twitter und Instagram Seiten gelöscht worden, die sich als Angebote der Botschaft Venezuelas in Deutschland ausgegeben hatten. Unter anderem die Tageszeitung junge Welt und RT Deutsch hatten darauf hingewiesen, dass es sich dabei nicht um Präsenzen der diplomatischen Vertretung des südamerikanischen Landes in der Bundesrepublik gehandelt hatte, sondern um Angebote von Otto Gebauer, dem Vertreter des venezolanischen Putschisten Juan Guaidó in Deutschland.

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  • Russland warnt vor hybridem Krieg gegen Venezuela

    Der Leiter des russischen Geheimdienstes Sergej Naryshkin sagte am Dienstag, dass die USA einen neuen Typ von hybridem Krieg ausprobierten, den man in Venezuela beobachten könne d.h. „die Schaffung eines universellen Algorithmus und die Durchführung von geheimen Aktionen der Beeinflussung, die ständig weltweit durchgeführt werden.“

    Auch wenn er nichts wirklich Neues sei, könne man deutlich sehen, wie dieser Krieg gegen das südamerikanische Land geführt werde. Es sind Aktionen „die niemals aufhören, die nicht nur gegen Feinde durchgeführt werden, sondern auch gegen Freunde und neutrale Kräfte unter Bedingungen des Friedens, der Krise und des Krieges.“

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  • US-Sanktionen gegen Venezuela entgegentreten

    „Die Bundesregierung muss angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Krise in Venezuela umgehend auf ein Ende der Sanktionen gegen das südamerikanische Land drängen, die nach Expertenmeinung eine wachsende Anzahl von Menschenleben fordern. Angesichts der aggressiven US-Politik sind Nothilfen über internationale Organisationen dringend notwendig, dafür müssen endlich auch versprochene deutsche Gelder freigegeben werden“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE anlässlich des heutigen EU-Außenministertreffens in Luxemburg.

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  • Blockade und Sanktionen töten

    Marion Leonhardt vor der britischen Botschaft in Berlin. Foto: RedGlobeMarion Leonhardt vor der britischen Botschaft in Berlin. Foto: RedGlobeWir dokumentieren nachstehend den Redebeitrag, den Marion Leonhardt von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. am Sonnabend während der Solidaritätsdemonstration für Venezuela vor der britischen Botschaft gehalten hat:

    Die Sanktionen der USA begannen schon 2015 unter Obama.

    Die USA froren das Vermögen von sieben Offizieren und Spitzenbeamten Venezuelas ein. 2016 wurden sie verlängert. Man verschärfte die Strafmaßnahmen 2017 und verbot etwa Venezuela, auf dem US-Markt Geld zu leihen, mit dem das Land umschulden wollte und schloss venezolanische Konten bei Finanzinstitutionen.

    Auch die Europäische Union verhängte Sanktionen, sie gelten bis heute.

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  • Solidarität mit Venezuela am 5. Juli in Bern

    alba suizaALBA Suiza ruft seine Mitglieder und mit der Bolivarischen Revolution solidarische Organisationen auf zur Teilnahme am Akt der internationalen Solidarität, Freitag, 5. Juli 2019, 18h30 in Bern im Park des Weltpostvereins (Weltpoststrasse 4) im Rahmen der Feierlichkeiten zum Nationaltag der Bolivarischen Republik Venezuela und der Kranzzeremonie der venezolanischen Botschaft in der Schweiz.

    Der Imperialismus führt einen Krieg gegen Venezuela, das Land mit den weltweit grössten Erdölvorkommen. Dieser Krieg der 4. Generation wird an fünf Fronten geführt: institutionell (Schaffung einer Parallelregierung), diplomatisch (Versuch, Venezuela international zu isolieren), medial-psychologisch (Manipulation der öffentlichen Meinung), wirtschaftlich (kriminelle Blockade seit 2014) und militärisch (Paramilitärs, Söldner, Spezialeinheiten).

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  • Solidarität mit Venezuela in Berlin und Hamburg

    Solidarität in Berlin. Foto: RedGlobeSolidarität in Berlin. Foto: RedGlobeIn Berlin und Hamburg sind am Sonnabend mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die laufende Aggression der USA und der Europäischen Union gegen Venezuela zu protestieren. In der Hauptstadt versammelten sich die Teilnehmer am Pariser Platz nahe des Brandenburger Tores und zogen von dort zu den Sendezentralen von ARD und ZDF, zur britischen Botschaft, zur Deutschen Bank und zum Auswärtigen Amt. Sie wollten mit dieser Route auf die Beteiligung dieser Einrichtungen an der Aggression gegen das südamerikanische Land aufmerksam machen.

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  • Conviasa will Europa anfliegen

    ConviasaVenezuelas Luftfahrtgesellschaft Conviasa will noch vor Jahresende Ziele in Europa und im Nahen und Mittleren Osten anfliegen. Das kündigte der Präsident der Gesellschaft, Ramón Velásquez Araguayán, im Gespräch mit dem staatlichen Fernsehsender VTV an.

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  • Venezuela-Gespräche in Schweden

    Screenshot: government.seScreenshot: government.seWie die schwedische Regierung am Freitag mitteilte, hat in Stockholm ein Treffen »einiger internationaler Schlüsselakteure« stattgefunden, um die gegenwärtigen Anstrengungen zu unterstützen, schnell eine »friedliche, politische und demokratische Lösung der Krise in Venezuela und zur Erleichterung der Notlage des venezolanischen Volkes zu finden«.

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  • Imperialismus, Hände weg von Venezuela!

    Hände weg von VenezuelaWir dokumentieren in eigener Übersetzung einen Aufruf des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ):

    Während sich die Widersprüche des Imperialismus weiter verschärfen und die Völker neuen Bedrohungen und neuen Gefahren ausgesetzt sind, bekräftigt der Weltbund der Demokratischen Jugend die Bedeutung des fortgesetzten Kampfes der Jugend gegen den Imperialismus, für die Gesellschaft des Friedens, sozialen Fortschritts und Gerechtigkeit sowie für das Ende der Ausbeutung.

    Die Situation eskaliert in allen Regionen auf verschiedene Weise. In Lateinamerika haben die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten zusammen mit der Europäischen Union klare Ziele. Das imperialistische Interesse, die Ressourcen Lateinamerikas und der Karibik zu beherrschen und auszuplündern, zeigt sich deutlich in der systematischen Einmischung, die durch eine brutale ideologische Offensive vor allem durch die Medien unterstützt wird.

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  • Hamburg: Geburtstagsparty für Che – nieder mit dem US-Imperialismus!

    Foto: No Pasarán HamburgFoto: No Pasarán HamburgDemonstration am 15. Juni 2019, 14 Uhr, Allende-Platz Kundgebung vor dem USA-Konsulat

    Am 14. Juni 1928 wurde ERNESTO CHE GUEVARA geboren. Sein Name ist für immer verbunden mit der siegreichen sozialistischen Revolution Kubas und der Ausbreitung des Befreiungskampfes in Amerika, Europa, weltweit. Ches Beispiel, sein Internationalismus, seine Liebe zur Menschheit, beeinflussten zahllose Menschen.

    Aber auch seine Ermordung am 8. Oktober 1967, die seiner Genossin Tamara Bunke und vieler Kämpfer der Bolivianischen Guerilla sind ein Beispiel für die Entschlossenheit des USA-Imperialismus, den Befreiungskampf mit allen Mitteln zu ersticken. CIA-Agenten leiteten die Spezialtruppen der Bolivianischen Diktatur an und führten sie, so wie sie es in den folgenden Jahrzehnten in ganz Lateinamerika taten – wie Che es gesagt hatte, noch grausamer als bei allen vorherigen USA-Militärinterventionen. Die USA-Botschaften wurden zu Generalstäben der Unterdrückung Lateinamerikas.

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  • Demonstration in Berlin: Hände weg von Venezuela!

    Berliner BuendnisSa., 15. Juni, 14.00 Uhr, Pariser Platz / Ecke Wilhelmstraße

    Venezuela wird angegriffen. Eine von den USA angeführte und von den meisten Staaten der Europäischen Union einschließlich Deutschland willig unterstützte Allianz hat sich völkerrechtswidrig den Sturz, der vor gut einem Jahr demokratisch gewählten Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro, zum Ziel gesetzt. Sie setzt dabei auf die reaktionärsten Politiker der Opposition in Venezuela, die sich dieser Aggression als willfährige Marionetten zur Verfügung gestellt haben.

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  • Venezuela führt neue Geldscheine ein

    Neue GeldscheineAls Konsequenz aus dem ungebremsten Wertverfall der Landeswährung Bolívar führt Venezuelas Zentralbank BCV drei neue Geldscheine ein. Die Banknoten im Nennwert von 10.000, 20.000 und 50.000 Bolívares sollen ab Donnerstag, 13. Juni 2019, gültig sein. Man wolle damit Zahlungen und Handelstransaktionen effizienter machen, teilte das Informationsministerium in Caracas mit.

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  • Zeit für Widerstand: Jugendfestival endet in Köln

    Solidarische Grüße aus Köln nach Venezuela. Foto: Marcel KunzmannSolidarische Grüße aus Köln nach Venezuela. Foto: Marcel KunzmannNicht-kommerzielle Gegenkultur statt teurer Mainstream-Musik: Am heutigen Montag endet in Köln das Festival der Jugend, eines der größten linken Jugendfestivals in Deutschland. An dem Wochenende kamen 2.000 BesucherInnen in den Jugendpark am Rhein, ein großer Teil davon blieb als Dauergäste auf dem Campinggelände.  Was das Motto „Zeit für Widerstand“ bedeutet, zeigte sich am Sonntag als der Musiker Kutlu von Microphone Mafia ein Lied den Opfern des NSU-Nagelbombenanschlags in der Keupstraße widmete, der sich an diesem Tag zum 15. Mal jährte. Auch deutlich wurde dies,  als das Publikum zum Abschluss mit einem Transparent seine Solidarität mit Venezuela bekundete. Die Botschaft heißt: „Hoch die internationale Solidarität!“ und „Niemand wird vergessen!“

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  • Erklärung der Revolutionären Regierung: Kuba unterwirft sich nicht

    bloqueo cubaDie Revolutionäre Regierung der Republik Kuba weist in energischster Weise die von der Regierung der Vereinigten Staaten am 4. Juni 2019 angekündigten Maßnahmen zurück, mit denen die seit mehr als 60 Jahren gegen Kuba verhängte Wirtschaftsblockade verschärft wird, die bis zum Jahr 2018 der kubanischen Wirtschaft mehr als 134 Milliarden Dollar nach aktuellen Preisen und 933 Milliarden Dollar gekostet hat, wenn man den Wertverlust des Dollar gegenüber dem Goldwert auf dem internationalen Markt berücksichtigt.

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  • Pompeo gibt Schwäche der venezolanischen Opposition zu

    US-Außenminister Mike Pompeo gab einem Treffen hinter geschlossenen Türen in New York eine ehrliche Bewertung der venezolanischen Opposition, berichtet die Tageszeitung The Washington Post, die Zugang zu der Aufzeichnung der Erklärung des US-Außenministers hatte.

    Laut Pompeo ist die Opposition gegen Präsident Nicolás Maduro sehr zersplittert und gespalten. Für den Fall, dass Maduro gehe, „würden alle die Hand heben und sagen: Nehmt mich, ich bin der nächste Präsident Venezuelas“, sagte er.

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  • Hamburger Bündnis protestiert gegen antivenezolanische Provokation

    Hamburger BuendnisDas Hamburger Bündnis gegen die imperialistische Intervention in Venezuela hat sich mit einer Erklärung gegen eine für den heutigen Dienstag in Hamburg geplante Veranstaltung der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung gestellt, zu der unter anderem der »diplomatische Vertreter« des Putschisten Juan Guaidó in Deutschland, Otto Gebauer, eingeladen wurde. Wir dokumentieren den Wortlaut der Stellungnahme:

    Die am kommenden Dienstag von der neoliberalen Friedrich Naumann Stiftung geplante Propaganda-Veranstaltung zur humanistären Situation in Venezuela stellt für uns eine ungeheure Provokation dar, die wir nicht kommentarlos hinnehmen wollen.

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