Sonntag, 19. August 2018
Solidaritätsanzeige

Russisches AußenministeriumWir dokumentieren nachstehend eine Stellungnahme der Informations- und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zum Einsatz der türkischen Truppen in Afrin:

Laut vorhandenen Informationen hat die Türkei am 20. Januar einen Truppeneinsatz bei Afrin im Südwesten Syriens begonnen (Anm. d. Red.: Hier liegt offenbar ein Übersetzungsfehler vor. Afrin liegt im Nordwesten Syriens). Der türkische Generalstab teilte mit, dass seine Militärs nach provokanten Angriffen der Kämpfer der syrischen kurdischen Partei »Demokratische Union« die Stellungen der syrischen Kurden beschossen haben.

In Moskau nahm man diese Informationen mit Besorgnis zur Kenntnis. Wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung der Situation.

Russland plädiert konsequent für die Suche nach einer langfristigen Regelung der Situation in Syrien im Sinne der Prinzipien der Aufrechterhaltung der territorialen Integrität und des Respekts für die Souveränität dieses Landes sowie in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats und den Vereinbarungen im Rahmen des »Astanaer Prozesses« zum Funktionieren der Deeskalationszonen. In diesem Zusammenhang rufen wir die Konfliktseiten auf, möglichst zurückhaltend zu bleiben.

Nach der Vernichtung des IS und des mit ihm verbundenen militärpolitischen Herdes des internationalen Terrorismus sowie nach dem Abzug eines wesentlichen Teils der russischen Truppen vom Territorium Syriens ist das wichtigste Ziel der in diesem Land gebliebenen russischen Militärs die Förderung des Waffenruhe-Regimes in den Deeskalationszonen.

Quelle: Außenministerium der Russischen Föderation / RedGlobe

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