Freitag, 14. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Generalstreik gegen die Krise des KapitalsGeneralstreik gegen die Krise des KapitalsDie wichtigsten spanischen Gewerkschaften wollen mit einem Generalstreik gegen die Arbeitsmarktreform der sozialdemokratischen Regierung von Ministerpräsident Zapatero protestieren. Der Sprecher des größten Gewerkschaftsbundes Comisiones Obreras (CCOO), Fernando Lezcano, bestätigte heute, dass sein Verband gemeinsam mit der Unión General de Trabajadores (UGT) zum allgemeinen Ausstand aufrufen werden. Der genaue Termin soll offenbar am morgigen Dienstag bekanntgegeben werden. Spanische Medien spekulieren, dass die Gewerkschaften auf den 30. Juni orientieren, denn dies ist der einzige Tag im Juni, an dem es kein Spiel bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika gibt.

Auch die anarcho-syndikalistische CGT favorisiert diesen Termin. In einem Brief an CCOO-Generalsekretär Ignacio Fernández Toxo kündigte der alternative Gewerkschaftsbund an, seine gesamte Kraft und Mobilisierungsfähigkeit in den Erfolg des Generalstreiks zu setzen, wie es die CGT bereits beim kürzlichen Streik im öffentlichen Dienst getan habe.

Die Gewerkschafter lehnen das von der Regierung vorgelegte Reformpaket ab, da es Entlassungen billiger und einfacher machen soll. Ausserdem sollen die Möglichkeiten der Gewerkschaften eingeschränkt werden, ihre Forderungen am Verhandlungstisch durchzusetzen. UGT-Sekretär Toni Ferrer sagte, dass Dokument der Regierung werde weder Arbeitsplätze schaffen noch ausgewogen sein, sondern stelle eine Verletzung der Arbeiterrechte dar und sei klar auf die Interessen der Unternehmer ausgerichtet.


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