„Die Art, wie US-Präsident Donald Trump mit der Covid-19-Pandemie umgeht, zeigt deutlich, dass die Gefahr nicht nur von dem Virus ausgeht, sondern vor allem auch von unüberlegt und merkwürdig handelnden Amtsträgern. Trumps später zurückgezogene Aussage, wegen Covid-19 den Warenverkehr einzuschränken, deutet eher auf große Verwirrung als auf eine Strategie hin. Natürlich hat jeder Staat das Recht, seine Grenzen zu schließen, um die Ausbreitung des Virus im eigenen Land zu verhindern. Doch der jetzt gegen den Schengenraum verhängte Einreisestopp für die USA erscheint politisch motiviert, solange er das ähnlich stark betroffene Vereinigte Königreich von den Grenzschließungen ausnimmt“, kommentiert Klaus Ernst, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die jüngsten Ankündigungen des US-Präsidenten.

Ernst weiter:

„Trumps Vorwurf, die EU-Staaten reagierten nicht ausreichend auf die Ausbreitung von Sars-CoV-2, sind auch vor dem Hintergrund hanebüchen, dass er bis gestern noch behauptet hatte, es gäbe so gut wie keine Infizierten in den USA. Noch immer hält er Wahlkampfveranstaltungen mit tausenden Teilnehmern ab und schüttelt dabei so vielen von ihnen wie möglich die Hände. Stattdessen wäre die Absage von Wahlkampfveranstaltungen geboten. Die Kandidaten der Demokraten, Joe Biden und Bernie Sanders, machen vor, wie politisch verantwortliches Handeln aussieht.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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