22 | 11 | 2019

Das Geld und die Geheimdienste oder letztere in den Diensten des Geldes waren der Schlüssel der US-Außenpolitik in ihrem Bestreben, der Welt ihr Modell von Demokratie, Menschenrechte und ihr Konsummuster aufzuzwingen, zum Nachteil von jenen, die wenig oder nichts besitzen.

Die unterschiedlichen US-Regierungen haben nie damit aufgehört, ihre imperialen Maxime anzuwenden. In einigen Ländern haben sie sie stärker durchgesetzt als in anderen; was vielleicht auch an der Naivität ihrer Gastgeber lag oder an Offensiven, die heftiger ausfielen, weil sie auf auf ein direktes Ziel hin gerichtet waren.

Bei dieser Politik, die detailliert und mit viel Geld ausgearbeitet wird, spielen Agenturen und Organisationen eine Rolle, die angeblich nicht zur Regierungt gehören, die aber von Washington bezahlt werden und die wegen ihrer Anbindung an die Geheimdienste – sprich CIA-   die Maßstäbe für den nhalt der vom State Department konzipierten Arbeitspläne setzen.

Wer zahlt, gibt die Befehle, das ist die Maxime dieser Strategie, die zur Folge hat, dass diejenigen, die am aggressivsten das zu erreichen versuchen, was die USA vorhaben, jedes Jahr das meiste Geld zur Umsetzung ihrer Pläne erhalten.

Kuba nahm, seit die Revolution 1959 gesiegt hatte, bei diesen Vorhaben eine vorrangige Stellung ein.

Dass sich nur 90 Meilen vom imperialen Mekka entfernt eine revolutionäre Regierung installierte, die das Projekt verfolgte, ein Modell der sozialistischen Entwicklung aufzubauen, war eine zu große Beleidigung für jene, die von Washington aus die CIA, die militärischen Streitkräfte, die entstehenden NGOs und andere Mechanismen in Bewegung setzten, die gern in die Pläne involviert sein wollten, die kommunistische Castro Regierung, wie sie sie nannten, zu stürzen.

Eine der von diesen Zahlungen der US-Regierungen am meisten begünstigte Einrichtung ist die Agentur der Vereinigten Staaten für die Internationale Entwicklung, USAID in englischer Abkürzung.

Es ist dieselbe, die ohne zu zögern, die angebliche humanitäre Hilfe für Venezuela stellte, wobei USAID auf jede der Trash Food Pakete gestempelt war, die die Trump Administration als „Geschenk“ schickte.

Aber USAID hat soviel Macht erlangt, dass andere nationale und internationale Gruppen von deren Haushalt abhängen, die als Speerspitze beim Prozess der Destabilisierung von Ländern, bei der Schaffung von Chaos und sogar bei der Förderung von militärischen Invasionen dienen.

Der US-Journalist Tracey Eaton, der Herausgeber der Website Cuba Money Project,sagte in einem Interview mit dem kubanischen Journalisten Iroel Sánchez, dass USAID keine detaillierten Berichte herausgebe, aus denen hervorgeht, wie die Fonds für die Demokratie verwendet würden. Dies tue auch das State Department nicht.

Die Regierungsbeamten können sagen, dass eine Million an einen privaten Vertragspartner übergeben worden sei, aber man weiß wenig darüber, ob das Geld in Kuba ankomme. Unterauftragnehmer, die Fonds erhalten, würden sich normalerweise nicht identifizieren, sagte Eaton.

Bei all dem - würde ich sagen – wieviel hundert Millionen Dollar geraubt oder „abgezweigt“ wurden und zuvor und jetzt in den Händen jener gelandet sind, die aus dieser antikubnischen Politik ein wirkliches Geschäft gemacht haben. Sie werden immer darauf drängen, dass sich nichts ändere.

Kuba hat sich in diesen über 60 jahren in eine Art großes Laboratorium verwandelt, in dem Washington alle Varianten ausprobiert hat, um den Kollaps der Revolution hervorzurufen.

Dafür haben die CIA, USAID und das State Department Millionen an Ressourcen zur Schulung lokaler Agenten, den Kauf angeblicher Journalisten und andere Fachleute, der Subventionierung von Söldnergruppen, der Verschickung unerlaubter Probaganda ausgegeben, einzig und allein um die Meinung in den Köpfen zu verändern und von „Opposition“ zur Regierung sprechen zu können.

Die Obsession gegen Kuba ist so groß, dass Washington sogar Radio- und Fernsehsender geschaffen und finanziert hat, von denen es genau wusste, dass sie auf der Insel nicht gehört oder gesehen werden können. Deswegen haben viele von dieser Industrie der Konterrevolution gelebt, darunter auch Marco Rubio, der heute seinen Hass gegen Kuba, Venezuela und Nicaragua versprüht.

So hat USAID z.B. 2009 für ein auf drei Jahre befristetes Programm mit dem Titel: Schulung der Zivilgesellschaft durch die Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit“ an kubanische Gruppierungen 1 033 582 Dollar übergeben.

Ein weiteres Beispiel: im Jahr 2016 erhielt EchoCuba von USAID 1 179 066 Dollar zur Unterstützung eines Projekts mit dem Namen Cuba Humanitarian Support Network.

EchoCuba hat seine Ziele erklärt: „Unsere Unterstützung an unabhängige Kirchen auf der Insel bringt die Rettung einer in Unterdrückung und Verfolgung verlorenen Gesellschaft“.

USAID gibt zu, dass es aktuell seine eigenen speziellen Elitekräfte möchte. Und die US-Regierung macht es sich zur Aufgabe, diese auszubilden, damit sie besser in der Lage und ausgestattet sind, in feindlicher Umgebung zu operieren.

Laut Plan bereitet USAID Teams für schnelle Expeditionen vor, die mit oder in der Nähe von Geheimdienstkräften oder in der Vorhut zum Kampf arbeiten.

„Wir müssen uns in die nationale Sicherheit einbringen oder USAID wird nicht relevant sein. Jeder, der denkt, wir sollten nicht als Elemente des Kampfes oder mit den Sonderstreitkräften zusammenarbeiten ist einfach nur naiv. Wir werden direkt eingreifen oder wir sind bedeutungslos“, heißte es bei der Agentur.

Quelle:

Granma Internacional


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